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Team Deutschland präsentiert neuen adidas-Look für Mailand Cortina 2026

Rund drei Monate vor dem Start der Olympischen und Paralympischen Winterspielen in Mailand Cortina 2026 hat Team Deutschland gemeinsam mit adidas den neuen offiziellen Look für Deutschlands beste Wintersportathlet*innen vorgestellt.

Die Kollektion wurde heute (4. November) digital über die Kanäle von Team D, Team D Paralympics und adidas präsentiert, begleitet von großflächigen Screens in Hamburg und Oberhausen, die die Athlet*innen bereits im neuen Outfit zeigen. Auch in TV-Formaten gab es exklusive Einblicke. Bob-Olympiasiegerin Laura Nolte präsentierte den neuen Look im ARD-Morgenmagazin, während Moderator Matthias Killing im SAT.1-Frühstücksfernsehen ein Überraschungspaket auspackte, ganz im Stil einer Unboxing-Reihe.

Funktional, stylisch und inklusiv gedacht

Die rund 70-teilige Kollektion, entwickelt von adidas in enger Zusammenarbeit mit dem DOSB und dem Deutschen Behindertensportverband (DBS), setzt neue Maßstäbe in Sachen Funktionalität und Design. Sie basiert auf der adidas TERREX Linie und bietet dank modernster Materialien höchsten Tragekomfort, egal ob bei eisigen Temperaturen, auf der Piste oder im Olympischen Dorf.

Alle Teammitglieder von Team D und Team D Paralympics tragen bei der Eröffnungsfeier ein visuell einheitliches Outfit als Symbol für Zusammenhalt und Vielfalt. Die Kollektion ist in vielen Größen und Passformen erhältlich und wurde nach inklusiven Prinzipien gestaltet. So wurden etwa Reißverschlüsse auf der Rückseite oder kleine Knöpfe bewusst vermieden, um allen Athletinnen und Athleten bestmöglichen Komfort zu bieten.

Bundesliga Luftgewehr: „Wir wollen den Titel im Auge behalten und angreifen“

Anna Janßen hat mit ihrer SSG Kevelaer bereits vier Bundesliga-Titel gewinnen können. Nummer fünf könnte in dieser Saison folgen, die „Tiger“ sind perfekt (8:0-Punkte) gestartet, müssen am kommenden Wochenende aber auf ihre Spitzenschützin verzichten, weil diese bei der WM startet. Wie Janßen nach vielen Jahren die Bundesliga immer noch genießt, verrät sie im Interview.

Schießsport-WM Kairo: Drei WM-Teilnehmer im Interview

An der Schießsport-Weltmeisterschaft in Kairo/EGY (7. bis 17. November) nehmen aus deutscher Sicht sowohl WM-Neulinge als auch -Routiniers teil. Mit Anna Janßen (Gewehr, Freising), Oliver Geis (Schnellfeuerpistole, Bad Camberg) und Jana Landwehr (Target Sprint, Dortmund) interviewten wir drei WM erfahrene Sportler im Vorfeld.

Das Feuer brennt, das Glück ist zurück - der Neustart der Sophie Alisch

Manchmal gibt es diese Momente innerhalb eines Gesprächs, in denen die Körpersprache perfekt zu dem passt, was ein Mensch sagt. Woran sie spüre, dass ihre Entscheidung die richtige gewesen sein könnte, war die Frage gewesen. Und Sophie Alisch, die schon die Fragen zuvor mit einem mal mehr, mal weniger breiten Grinsen beantwortet hatte, sagt einen Satz, der genauso leuchtet wie ihr Gesicht. „Ich war lange nicht mehr so glücklich, wie ich es aktuell bin!“ Klingt toll. Und deshalb muss die Geschichte der Athletin, die im vergangenen Monat mit der Unterschrift beim CANYON//SRAM zondacrypto Generation-Team, dem Entwicklungskader des renommierten WorldTour-Teams, den Schritt in den Profiradsport perfekt machte, erzählt werden.

Sophie Alisch war einige Jahre lang die größte Hoffnung im deutschen Frauenboxen. Sie war Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, gewann Medaillen bei EM- und WM-Turnieren, mit 17 unterschrieb sie ihren ersten Profivertrag beim damals renommiertesten deutschen Boxstall Sauerland. Mit 18 war sie, stets unterstützt von ihrem umtriebigen Vater Michael Alisch, Chefin eines eigenen Kampfsport-Gyms in Berlin-Spandau. Als Sauerland Anfang 2021 vom US-Sportgiganten Wasserman übernommen wurde, war die in zehn Profikämpfen unbesiegte Athletin eins von wenigen Teammitgliedern, auf die die Amerikaner bauten. Im Herbst 2024 verlängerte sie ihren Vertrag zu sehr guten Konditionen. Dass Sophie Alisch das Boxen hinter sich lassen würde, um Radsportlerin zu werden, schien ungefähr so wahrscheinlich, als würde München das Oktoberfest aufgeben, um stattdessen einmal im Jahr einen Fischmarkt zu veranstalten.

Kein Wunder also, dass die Nachricht ihres Wechselvorhabens im Frühjahr in der Boxwelt hohe Wellen schlug. Ein Großteil ihrer Community – bei Instagram folgen ihr fast 600.000 Menschen - reagierte zwar positiv, die Fragezeichen jedoch waren groß. Was zu ihrem Sinneswandel geführt hat, kann die Athletin, die am Samstag ihren 24. Geburtstag feiert, allerdings einleuchtend erklären. „Es war nicht so, dass ich das Boxen nicht mehr mochte. Mir ging es ja gut, ich hatte gerade einen wirklich guten Vertrag unterschrieben. Aber ich habe gespürt, dass es mich gestört hat, ewig auf Kämpfe warten zu müssen“, sagt sie. „Ich bin ein absoluter Wettkampftyp und möchte mich regelmäßig messen, und das war im Profiboxen, wo ein bis zwei Kämpfe pro Jahr die Regel sind, für mich nicht mehr möglich. Ich hatte das Gefühl, auf der Stelle zu treten und nicht vorwärts zu kommen. Dadurch hat das Feuer in mir nicht mehr gebrannt, ich habe mich innerlich leer gefühlt und wusste, dass ich etwas verändern muss.“

Auf Mallorca kam sie erstmals mit dem Radsport in Kontakt

Auf Mallorca, wo die Familie seit dreieinhalb Jahren lebt, hatte Sophie Alisch schon während ihrer Boxkarriere den Einstieg ins Radfahren gefunden. Auf der Deutschen liebster Ferieninsel sind die Trainingsbedingungen für den Radsport perfekt, viele Profiteams bestreiten ihre Vorbereitungscamps dort. „Bei meinen Bergläufen habe ich damals oft Profiradsportler beim Trainieren gesehen, und weil ich als Ausgleich zum Boxen gern auf dem Ergometer trainiert hatte, habe ich mir selbst ein Rennrad angeschafft“, sagt sie. Es war der Beginn einer Leidenschaft, die, nachdem der Veränderungswunsch in ihr gereift war, zu einem konkreten Plan wurde. „Ich habe angefangen, mich mehr mit dem Radsport zu beschäftigen, habe viele Rennen geschaut, mich mit den Teams auseinandergesetzt und schnell gemerkt, dass ich daran großen Gefallen finde“, sagt sie.

Anfang des Jahres absolvierte die gebürtige Berlinerin einen Leistungstest in Barcelona, „eigentlich eher aus Spaß, um herauszufinden, ob ich überhaupt eine realistische Chance hätte, im Radsport mitzuhalten.“ Der Zuspruch der medizinischen Experten bestärkte sie allerdings in ihrem Vorhaben, und so weihte sie ihre Familie und ihren Boxtrainer Andy Schiemann, mit dem sie viele Jahre am Olympiastützpunkt Schwerin gearbeitet hatte, in ihr Gedankenspiel ein. Mit dem Ergebnis, dass Papa Michael wieder einmal Feuer und Flamme für die nächste Idee seiner Tochter war. „Er hat mir gesagt, ich solle tun, was mein Herz mir sagt, weil ich nur eine Karriere habe. Da war für mich klar, dass wir es gemeinsam durchziehen!“

Und das tun sie seit einigen Monaten mit voller Kraft. Die renommierte Agentur Corso Sports Marketing hat das Management übernommen und konnte mit dem Vertragsabschluss mit der Talentschmiede von CANYON//SRAM einen Erfolg verbuchen, der in der Radsportszene für Aufsehen gesorgt hat. Seitdem sind auch die großen spanischen Medien auf die junge Deutsche aufmerksam geworden, die während ihrer Boxkarriere in England eine große Fanbasis hatte. „Das Interesse an meiner Geschichte ist groß. Aber ich weiß, dass es jetzt an mir liegt, diese Geschichte sportlich weiterzuschreiben“, sagt die 1,68 Meter große Athletin.

Blasrohr-DM Einbeck: Glückliche Gesichter von jung bis älter

733 Sportlerinnen und Sportler, zahlreiche Zuschauer, ein TV-Team und mindestens 19 sehr glückliche Gesichter. Die erste Deutsche Meisterschaft im Blasrohrschießen im niedersächsischen Einbeck war ein Erfolg und zeigt, dass der noch junge Sport mehr und mehr Anhänger findet.

Premiere der Hall of Fame der Trainerinnen und Trainer

Rund 140 Gäste, darunter der designierte Oberbürgermeister von Köln Torsten Burmester, der Grußworte sprach, würdigten die zehn Persönlichkeiten, die für ihre herausragenden Verdienste im deutschen Spitzensport sowie in der Trainerbildung und -entwicklung in die Hall of Fame aufgenommen wurden.

„Mit dieser Ehrung rücken wir Trainerinnen und Trainer erstmals sichtbar ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Sie sind das Fundament sportlicher Erfolge und prägen Karrieren und Menschen gleichermaßen“, betonte Lothar Linz, Direktor der Trainerakademie Köln des DOSB.

Zehn Persönlichkeiten geehrt - Würdigung eines Berufsstandes

Die ersten Geehrten stehen stellvertretend für über 500.000 Trainerinnen und Trainer in Deutschland, die mit ihrer Hingabe und Leidenschaft Tag für Tag den Sport voranbringen. Neben aktiven Trainer*innen wurden auch Persönlichkeiten ausgezeichnet, die die Ausbildung und Entwicklung von Trainer*innen maßgeblich geprägt haben. 

Zu den ersten zehn Mitgliedern gehören der frühere Handball-Bundestrainer Heiner Brand, der Schwimm-Bundestrainer Bernd Berkhahn, der frühere Biathlon-Bundestrainer Fritz Fischer, die frühere Speerwurf-Weltmeisterin und heutige Trainerin Steffi Nerius, die Ruder-Bundestrainerin Sabine Tschäge und der frühere Hockey-Bundestrainer Bernhard Peters.

Prof. Dr. Ulrich Hartmann, Zlatan Siric-Bernhard, der frühere Ringer-Bundestrainer Lothar Ruch sowie posthum Prof. Dr. Hugo Budinger, der als Gründer und erster Direktor der Trainerakademie Köln Wegbereiter der professionellen Trainerbildung in Deutschland war, wurden für ihre besonderen Verdienste in der Trainerbildung und -entwicklung in die Hall of Fame aufgenommen.

Die Auswahl traf eine fünfköpfige Jury bestehend aus Lothar Linz, Frank Wieneke, Holger Hasse, Ulla Koch und dem Sportjournalist Frank Nägele. Die Hall of Fame soll künftig jährlich um weitere Mitglieder erweitert werden.

Mit der Initiative setzt die Trainerakademie ein starkes Zeichen für die Wertschätzung eines Berufsstandes, der meist im Hintergrund wirkt und doch entscheidend ist: Ohne das außerordentliche Engagement von Trainerinnen und Trainern wären sportliche Karrieren, olympische Medaillen oder emotionale Sportmomente nicht denkbar. Das bestätigten auch viele Ehrengäste, unter ihnen der Geschäftsführer des DFB, Andreas Rettig, und die langjährige Tennis-Bundestrainerin Barbara Rittner, die mit ihrem Kommen ebenfalls eine Lanze für die Trainerinnen und Trainer brechen wollten.

Möglich wurde die Veranstaltung durch die Unterstützung der Kreissparkasse Köln und der Sparkasse Köln/Bonn, denen ein besonderer Dank gilt.

Verabschiedung des Studiengangs DTS 30

Im Rahmen der Hall-of-Fame-Feier wurde zudem der 30. Diplom-Trainerstudiengang (DTS 30) feierlich verabschiedet. Nach dreijährigem Studium erhielten 30 Trainerinnen und Trainer aus 17 Fachverbänden ihre Abschlussurkunden aus den Händen der Studiengangsleiter*innen Ute Jäger und Markus Finck.

Grußworte sprachen Otto Fricke, Vorstandsvorsitzender des DOSB, sowie Dirk Schimmelpfennig, Referatsleiter Leistungssport der Staatskanzlei NRW. Unter den Absolvent*innen befanden sich zahlreiche hochkarätige Trainerpersönlichkeiten - prominentester Teilnehmer war der Olympiasieger und ehemalige Biathlet Erik Lesser.

Als Jahrgangsbester wurde Jan Pablo Oehl (Leichtathletik) ausgezeichnet, der sein Studium mit der hervorragenden Gesamtnote 1,1 abschloss.

Ein Abend der Wertschätzung und Perspektive

Die Premiere der Hall of Fame und die Verabschiedung des DTS 30 verbanden sich zu einem Abend, der die Gegenwart und Zukunft des Trainerberufs in besonderer Weise sichtbar machte.

„Eine verdiente Hommage an großartige Trainerinnen und Trainer“, so fasste ein Teilnehmer den Abend treffend zusammen.

Trainerakademie Köln

 

Bundesliga Luftpistole: Erfolgserlebnisse im „Keller“

Mit dem SV Falke Dasbach und dem SV 1935 Kriftel im Norden sowie dem SV Kelheim-Gmünd im Süden haben drei Teams nach den Wettkämpfen fünf und sechs in der Bundesliga Luftpistole klar Kurs auf das Bundesligafinale in Rothenburg an der Fulda (7./8. Februar 2026) genommen. Und auch im „Tabellenkeller“ gab es eine Menge Bewegung, denn bis auf den TSV Ötlingen konnten alle punkten.

Citroën wird neuer Automobilpartner von Team Deutschland

Gute Nachrichten für Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics auf dem Weg nach Mailand Cortina 2026: Mit Citroën gewinnt das Gespann aus den besten olympischen und paralympischen Athlet*innen dieses Landes einen neuen starken Wegbegleiter. Das französische Traditionsunternehmen wird bis mindestens Ende 2028 exklusiver Partner im Bereich Automobile & Automobile Elektromobilität. Damit ergänzt Citroën neben adidas, Allianz und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) ab sofort die Top-Partner-Riege von Team D und Team D Paralympics.

Claudia Wagner, Geschäftsführerin der Deutschen Sport Marketing (DSM), die als Agentur im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) für die Ausgestaltung und Umsetzung der Partnerschaften rund um Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics verantwortlich zeichnet, sagt: „Mit Citroën gewinnen wir einen Partner, der wie der Sport selbst mitten in der Gesellschaft verankert ist und insbesondere auch eine junge Zielgruppe adressiert. Die Marke steht für Zugänglichkeit und Innovation - Werte, die perfekt zu Team Deutschland passen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam neue Impulse für nachhaltige Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe zu setzen.“

„Citroën ist eine Marke, die seit jeher Grenzen überwindet - geografisch, technologisch und gesellschaftlich. Unser Engagement für Team Deutschland ist Ausdruck dieser Haltung: Wir glauben an europäische Zusammenarbeit, an Vielfalt und an die Kraft gemeinsamer Werte. Sport verbindet Menschen weit über Ländergrenzen hinaus – genau wie Mobilität. Team D steht für Leidenschaft, Mut und Menschlichkeit – genau das, was Citroën als Marke ausmacht. Diese Partnerschaft ist für uns ein starkes, bewusst gewähltes Zeichen für Zusammenhalt und Offenheit“, sagt Thomas Goldboom, Geschäftsführer Citroën Deutschland. 

Im Fokus der Zusammenarbeit stehen gemeinsame Aktivierungen, bei denen unter anderem Athlet*innen von Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics als Testimonials eingebunden werden. Citroën möchte die Nähe zu den Teams und ihren Persönlichkeiten gezielt nutzen, um die Werte von Vielfalt und Inklusion erlebbar zu machen. Darüber hinaus sind spezielle Team D-Fahrzeugeditionen geplant.

Neben den finanziellen Leistungen umfasst die Partnerschaft auch einen umfangreichen Fahrzeugpool für DOSB, DBS und DSM. Vom Kleinsten im Bunde, dem Citroën Ami, bis zum großen 7-sitzigen Spacetourer, von Diesel über hybride bis vollelektrische Fahrzeuge, für jede Situation ist das passende Fahrzeug dabei. 

Zudem werden verschiedene Modelle für den Shuttle-Service rund ums Deutsche Haus 2026 und 2028 eingesetzt, um Mitglieder von Team D sowie deren Gäste zu verschiedenen Zielen zu bringen oder von dort abzuholen. Und immer mit der Botschaft: Wo Team D draufsteht, ist auch Team D drin.


Über die Deutsche Sport Marketing (DSM)

Als Wirtschaftstochter der Stiftung Deutscher Sport, gegründet vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), vermarktet die DSM das Olympia Team Deutschland, das Team Deutschland Paralympics und organisiert das Deutsche Haus bei den Olympischen und Paralympischen Spielen. Zudem verantwortet sie die strategische und konzeptionelle Koordination sowie die Umsetzungen der Maßnahmen in der Vermarktung im Bereich „Sport für Alle“. Neuestes Thema im Portfolio ist die Wirtschaftsinitiative „Dafür sein ist alles“ zur Unterstützung einer Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland. Die DSM begleitet die Initiative, bestehend aus über 30 Unternehmensmarken, organisatorisch und kommunikativ. Sie sorgt für Vernetzung, Austausch und gemeinsame Sichtbarkeit der beteiligten Partner.

Weitere Informationen finden Sie auf www.dsm-olympia.de

Über Citroën

Seit 1919 entwickelt Citroën Automobile, Technologien und Mobilitätslösungen, um auf gesellschaftliche Entwicklungen zu antworten. Als mutige und innovative Marke stellt Citroën Gelassenheit und Komfort in den Mittelpunkt des Kundenerlebnisses. Citroën bietet eine breite Modellpalette - vom einzigartigen Ami über Limousinen und SUVs bis hin zu Nutzfahrzeugen. Die meisten Modelle sind auch mit Elektro- oder Plug-in-Hybridantrieb erhältlich. Citroën ist weltweit in 101 Ländern mit einem Netzwerk aus insgesamt 6.200 Verkaufs- und Servicestellen vertreten. 

Weitere Informationen über Citroën finden Sie auf media.stellantis.com/de-de/citroen

Athlet*innenkommission des DOSB neu gewählt

Auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main wählten die 35 stimmberechtigten Athletenvertreter*innen Léa Krüger (29, Fechten), Pia Greiten (28, Rudern), Hendrik Dombek (28, Eisschnelllauf), Elena Semechin (32, Para Schwimmen), Leo Köpp (27, Leichtathletik) und Jello Krahmer (29, Ringen) in die Athlet*innenkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). 

Die Athlet*innenvollversammlung ist die zentrale Plattform für den Austausch und die Mitbestimmung der Athlet*innen in Deutschland. Alle vier Jahre wird im Rahmen der AVV turnusgemäß die Athlet*innenkommission gewählt, die die Interessen der Aktiven im DOSB vertritt und in die Arbeit des Präsidiums einbringt. 

Bundesliga Bogen: Weltmeisterin und Junioren neu dabei

Am 8. November startet auch die Bundesliga Bogen in ihre Saison, und für die meisten der 16 Teams gibt es nur ein Ziel: Das Bundesligafinale in Wiesbaden, das sich 2026 zum zehnten Mal in der hessischen Landeshauptstadt jährt und entsprechend zelebriert werden soll. Um die Wahrscheinlichkeit der Teilnahme zu erhöhen, gab es in den Vereinen diverse Veränderungen bzw. Verstärkungen.

Schießsport-WM Kairo: Die Vorbereitung ist abgeschlossen

Die ersten Schützinnen und Schützen fliegen am 5. November gen Kairo/EGY, wo vom 7. bis 17. November die Schießsport-Weltmeisterschaft und damit der internationale Höhepunkt des Jahres steigt. Das deutsche Aufgebot umfasst 31 Sportler, die Vorbereitung lief gut und ist bei allen Teilnehmern weitestgehend abgeschlossen, wie der kleine Überblick zeigt.

DOSB lehnt Referentenentwurf des Sportfördergesetzes ab

Das Sportfördergesetz soll dazu beitragen, den Spitzensport in Deutschland wieder in die Weltspitze zu führen, ihn effizienter zu machen und erhöhte Planungssicherheit für Verbände zu gewährleisten. 

DOSB-Präsident Thomas Weikert: „Wir begrüßen, dass die Bundesregierung das Sportfördergesetz wieder aufgegriffen hat und das Vorhaben vorantreibt, denn klar ist: Es braucht Veränderungen. Das Vorgehen des Bundeskanzleramtes bei diesem so wichtigen Thema für den deutschen Sport ist jedoch bedauerlich. Am Ende bleibt das Gefühl, dass die Regierung hier bewusst den Weg um den Sport herum gesucht hat, weil sie davon ausgehen musste, dass wir den Gesetzentwurf in seiner aktuellen Form nicht gutheißen können. Dabei sollten wir eigentlich alle das gleiche Ziel verfolgen, nämlich den Spitzensport in unserem Land durch eine deutliche Steigerung der Effizienz, durch Bürokratieabbau und durch Unabhängigkeit von Einzelinteressen wieder erfolgreicher zu machen. Das kann aber nur funktionieren, wenn Politik und Sport auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Als DOSB stehen wir mit unserer sportfachlichen Expertise bereit, uns konstruktiv einzubringen, um das bestmögliche Ergebnis für den Sport und die Athletinnen und Athleten zu erzielen.“

Youth Olympic Games 2026: Alles, was du wissen musst

Was sind Youth Olympic Games?

Die Youth Olympic Games - oder auch Olympische Jugendspiele genannt - sind ein Multisportereignis für die weltweit besten jungen Athlet*innen zwischen 15 und 17 Jahren und orientieren sich in der Ausrichtung an den Olympischen Spielen. Neben dem sportlichen Event ist der Fokus auf pädagogische und kulturelle Inhalte gelegt. Die Olympischen Jugendspiele folgen einem traditionellen olympischen vier Jahres-Zyklus mit Sommerspielen und Winterspielen.

Wann finden die Youth Olympic Games 2026 statt? 

Die Youth Olympic Games, kurz YOG, finden zwischen dem 31. Oktober und dem 13. November 2026 statt. Zwei Wochen lang werden 2.700 junge Nachwuchsathlet*innen im westafrikanischen Küstenstaat gegeneinander antreten und gemeinsam mit lokalen und internationalen Sportfans zu einem großen sportlichen Fest beitragen.

Wo finden die Spiele statt? 

Die Spiele finden in der Hauptstadt Dakar und in den Städten Diamniadio und Saly statt. Das Zentrum der Spiele wird die Metropolregion Dakar bilden, welche sich über den westlichsten Punkt Senegals erstreckt und direkt an der Atlantikküste liegt. Während in Dakar selbst Sportarten wie Leichtathletik, Schwimmen und Futsal ausgetragen werden, bildet die Stadt Diamniadio nahe der Hauptstadt ebenfalls einen wichtigen Standort mit Sportarten wie Tischtennis, Bogenschießen und Fechten. Dort finden außerdem in dem 2022 errichteten Nationalstadion Senegals dem Stade du Senegal die Eröffnungs- und Abschlusszeremonie der Spiele statt. Eine knappe Autostunde vom Stadion entfernt liegt der Urlaubsort Saly ebenfalls an der Westküste des Landes. Dort finden neben den Strandsportarten - Beach Volleyball, Handball und Wrestling - die Wassersportarten und der Triathlon statt.  

Welche und wie viele Sportarten sind dabei? 

Von den insgesamt 35 Sportarten, werden in Dakar nur 25 im Wettkampfformat stattfinden. Die restlichen 10 Sportarten werden im sogenannten Engagement-Programm zwar außerhalb der Wettkämpfe stattfinden, jedoch weiterhin ein wichtiger Teil der Veranstaltung in Form von Aktivitäten vor Ort und der Präsentation auf den olympischen Online-Plattformen sein. In den 25 Wettkampfsportarten werden 153 Wettkämpfe ausgetragen. Sieben Geschlechterübergreifende (mixed) Wettkämpfe und 73 Wettkämpfe je Geschlecht.  

Die 25 Wettkampfsportarten sind: Wassersport, Bogenschießen, Leichtathletik, Badminton, Baseball, Basketball, Boxen, Breaking, Radfahren, Reiten, Fechten, Fußball, Gymnastik, Handball, Judo, Rudern, Rugby, Segeln, Skateboarding, Tischtennis, Taekwondo, Triathlon, Volleyball, Ringen und Wushu.

Die 10 dem Engagement-Programm angehörigen Sportarten sind: Kanu, Golf, Hockey, Karate, Moderner Fünfkampf, Schießen, Sportklettern, Surfen, Tennis und Gewichtheben.

Zur Geschichte der Youth Olympic Games

Die Youth Olympic Games in Dakar werden die vierten Sommerspiele und die achten YOG überhaupt sein. Nach den ersten Sommerspielen in Singapur 2010, Nanjing 2014 und Buenos Aires 2018 folgt nun Dakar nach einer Coronapandemie bedingten Pause von 8 Jahren. Bei den letzten Winterspielen in Gangwon 2024 sind 90 deutsche Nachwuchsathlet*innen bei olympischem Flair gegen die internationale Konkurrenz angetreten und gewannen 20 Medaillen - ein Rekord für Deutschland bei den YOG.

Die Spiele können außerdem Indikator sein, wer zukünftig bei den olympischen Spielen Medaillen gewinnen könnte. In Paris 2024 waren gleich mehrere Goldmedaillengewinner*innen auch YOG-Teilnehmer von 2014 oder 2018. Darunter das seit 10 Jahren bestehende Damen-Beach-Volleyball Duo Ana Patricia and Duda (Brasilien), die Sprinterin Julien Alfred (St. Lucia) und Sprinter Noah Lyles (USA).

Zu den ehemaligen deutschen Athlet*innen, welche sowohl bei vergangenen YOG als auch bei den Olympischen Spielen in Paris dabei waren zählen Olympiabronzemedaillen-Gewinnerin Rebekka Haase, Tennisspieler Kevin Krawietz, Hürdenläuferin und zweifache Deutsche Meisterin Eileen Demes, Sportschützin und mehrfache Europameisterin und Weltmeisterin Anna Janßen und Wasserspringer und Bronzegewinner bei der Schwimm-WM Timo Barthel.

Was macht Dakar 2026 so besonders?

Die Youth Olympic Games 2026 sind aus mehreren Gründen einzigartig. Besonders hervorzuheben ist: Dakar 2026 ist die erste olympische Veranstaltung auf dem afrikanischen Kontinent, deshalb auch das Motto: „Africa welcomes Dakar celebrates“. 

Die Spiele legen großen Fokus auf die Gleichstellung der Geschlechter. Demnach treten in den Wettkampfsportarten je Geschlecht 1350 Athlet*innen in 73 Wettkämpfen gegeneinander an. Außerdem wird für die YOG 2026 das erste Youth Refugee Olympic Team gebildet. Da der afrikanische Kontinent einen hohen Anteil an weltweit geflüchteten Menschen hat, wird dieses Team überwiegend von afrikanischen Athlet*innen gebildet.

Die Spiele bieten eine Plattform für den kulturellen Austausch und die Förderung afrikanischer und internationaler Kulturen und sollen als Katalysator für eine sportliche, soziale, kulturelle, bildungspolitische und wirtschaftliche Transformation dienen, die neue Hoffnung, Chancen und Zuversicht für junge Menschen in Senegal schafft.

One Year to Go Feier

Die One Year to Go Feier ist, wie auch die Vorbereitungen der letzten Jahre feierlich ausfallen. Dort wurde das Maskottchen der Spiele „Ayo“ vorgestellt. Der junge Löwe repräsentiert die Freunde und Energie der senegalesischen Jugend. Das Maskottchen wurde in einem nationalen Wettbewerb mit rund 500 Schulkindern kreiert. On top wird im Herzen der senegalesischen Hauptstadt die Countdown-Uhr für die YOG Dakar 2026 enthüllt und damit der Beginn des einjährigen Countdowns eingeläutet. Neben dem senegalesischen Präsidenten Bassirou Diomaye Faye, war auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry vor Ort. 

Deutsche SchützenZeitung: Bundesligastart und Auflage-Festival

Zwei prägende Ereignisse stehen im Mittelpunkt der November-Ausgabe der Deutschen SchützenZeitung: Die Auflagemeisterschaften in Hannover – über Teil zwei in Dortmund berichten wir in der Dezember-Ausgabe – und der Start der Bundesligasaison Luftgewehr und Luftpistole.

Bundesliga Luftpistole: Drei Gastgeber unter Siegzwang

Am kommenden Wochenende wird die erste Hälfte der Vorrunde in der Bundesliga Luftpistole absolviert sein. Für drei der vier Gastgeber geht es dabei um viel, denn sie benötigen dringend Punkte im Tabellenkeller. Erfreulich: Sowohl die FSG Kempten im Süden als auch der SV Lindwedel im Norden streamen die Wettkämpfe live auf Sporteurope.TV

DM Blasrohr Einbeck: Über 700 Sportler bei der Premiere dabei

Die letzte Deutsche Meisterschaft des Jahres 2025 ist zugleich eine Premiere: Erstmals finden im Blasrohrschießen offizielle nationale Titelkämpfe statt, und in Einbeck kommen vom 31. Oktober bis 2. November 733 Sportlerinnen und Sportler dieser noch recht jungen Disziplin zusammen.

GEMA und DOSB verlängern Pauschalvertrag

Der neue Pauschalvertrag wurde für die Zeit vom 01.01.2026 bis zum 31.12.2029 geschlossen und gilt für die Landessportbünde des DOSB und deren Mitglieder. Damit profitieren rund 86.000 Sportvereine in den nächsten vier Jahren von der Vereinbarung, die eine einfache, unbürokratische und rechtssichere Nutzung von Musik im Trainings- und Veranstaltungsalltag, von der musikalischen Untermalung bei Sportfesten, Vereinsfeiern und Trainingsangeboten bis hin zu Fitness- und Tanzkursen, regelt. Der Pauschalvertrag sichert zugleich, dass Komponist*innen, Textautor*innen und Musikverleger*innen für den Einsatz ihrer Werke fair und zügig vergütet werden. Die anfallenden Kosten des Vertrags werden vom DOSB auf die Landessportbünde umgelegt.

Faszination Bogen: Bundesliga und internationale Erlebnisse

Wenn die Blätter fallen, beginnt jedes Jahr die Zeit der Bundesliga. Auch die „Faszination Bogen“ nimmt sich in ihrer letzten Ausgabe dieses Jahres der bevorstehenden Saison an. Neben einer Vorschau mit vielen Stimmen und Einschätzungen finden Sie alle Steckbriefe der Mannschaften sowie die Terminpläne mit den Austragungsorten, so dass Sie einfach den Weg in die Hallen finden können. Die "FaBo" erscheint wie immer digital und ist nach einmaliger Anmeldung KOSTENLOS.

3. Deutscher Sportstättentag: Es braucht massive Investitionen und Modellprojekte

Der heutige 3. Deutsche Sportstättentag, der vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem Deutschen Städtetag (DST), dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB), der IAKS Deutschland und dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) organisiert wurde, holte über 220 Teilnehmende aus Sportorganisationen, Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Zentrale Themen waren in diesem Jahr gemeinwohlorientierte, gesunde und klimaangepasste Sport- und Bewegungsräume.  

Hierzu macht Frau Sabine Poschmann, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen die Beteiligung des Bundes deutlich: „Vom Sportanfänger bis zur Spitzensportlerin braucht es die passende Infrastruktur. Deshalb unterstützen wir die Kommunen mit der ‘Sportmilliarde’ bei der Sanierung von Sporthallen, Fußballplätzen oder Schwimmbädern. Das sorgt zusammen mit der Städtebauförderung und den 100 Milliarden Euro, die die Länder aus dem Sondervermögen erhalten, für gute Sportanlagen in unserem Land. Damit fördern wir die Gesundheit und den Zusammenhalt direkt vor Ort!” 

Bildung: Freddy Siebert neuer Diplom-Trainer

Freddy Siebert, Nachwuchs-Bundestrainer Bogen des Deutschen Schützenbundes, darf sich ab sofort Diplom-Trainer nennen. Der 31-Jährige erhielt nach seinem dreijährigen Studium und Bestehen der diversen Prüfungen im Rahmen einer Feierstunde im Deutschen Sport & Olympiamuseum in Köln seine Urkunde.

Schießsport-WM Kairo: 31 DSB-Schützen beim Jahres-Höhepunkt dabei

Exakt 31 DSB-Sportler, 16 Männer und 15 Frauen, werden an der Schießsport-Weltmeisterschaft in Kairo/EGY (7. bis 17. November) teilnehmen. Mit Sportpistolen-Schützin Doreen Vennekamp (Steinbach-Hallenberg) steht eine Titelverteidigerin im Aufgebot.

Deutschland bei den Olympischen Winterspielen: Rekorde, Mythen und Medaillen-Fakten

In 100 Tagen, am 6. Februar 2026, werden die Olympischen Winterspiele Mailand Cortina im Giuseppe Meazza-Stadion in Mailand offiziell eröffnet.

Zudem steht der Start der Wintersportsaison 2025/26 in vielen Sportarten kurz bevor und damit auch die Qualifikationsmöglichkeiten für die Winterspiele.

Höchste Zeit, euer Olympisches Wintersport-Fachwissen aufzupolieren, damit ihr vor dem Fernseher mit knallharten Zahlen, Daten und Fakten glänzen könnt.

DM Auflage Dortmund: Tolle Leistungen in toller Atmosphäre

Die Deutsche Meisterschaft Luftgewehr Auflage in Dortmund war wieder einmal ein Fest! Die besten Seniorinnen und Senioren der Altersklassen I bis VI zelebrierten ihren Sport und sich und zeigten einmal mehr, dass der Schießsport ein Sport ohne (Alters-)Grenzen ist.

„Aus meiner Sicht braucht es keine Wunder mehr“

DOSB: Olaf, als wir ein Jahr vor den Spielen Anfang Februar zuletzt über deine Einschätzungen als Chef de Mission sprachen, gab es im Hinblick auf die Spiele in Italien viele offene Baustellen. Was hat sich jetzt, 100 Tage vor dem Start, signifikant verändert?

Olaf Tabor: In zwei Bereichen sind wir entscheidend weitergekommen. Zum einen können wir mittlerweile die Größe unseres Teams gut taxieren. Auch wenn die Qualifikationen jetzt erst richtig anlaufen und die namentliche Nominierung deshalb natürlich nicht abgeschlossen ist, werden wir rund 185 Athlet*innen für die Wettkämpfe nominieren. Das gibt uns Planungssicherheit für die Verteilung der Mannschaftsteile und alle weiteren nötigen organisatorischen Themen. Zum anderen können wir konstatieren, dass die italienischen Organisatoren ein kleines Wunder vollbracht haben, mit dem außer ihnen kaum jemand in der Form gerechnet hat: Die Tatsache, dass der Eiskanal in Cortina nicht nur steht, sondern all jenen, die ihn zu Testzwecken schon ausprobieren durften, ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, ist großartig. Es ist eine schöne, fahrerisch durchaus anspruchsvolle Strecke geworden, deshalb blicken wir alle erleichtert und zuversichtlich auf die weiteren Tests, die dort noch anberaumt sind.

Wie viele dieser kleinen Wunder werden noch notwendig sein, um alle Baustellen bis zum Start der Wettkämpfe zu schließen?

Aus meiner Sicht braucht es keine Wunder mehr, nur ein konsequentes Abarbeiten der Aufgaben. Berichte über einen nicht optimalen Baufortschritt gibt es doch vor fast allen Olympischen Spielen, aber im Rahmen dessen, was ich von außen beurteilen kann, haben wir keinen Anlass zu besonderer Besorgnis.

Das sehen in Italien einige anders, Berichte über Klagen von Anwohnern in Cortina wegen durch die Baustellen ausgelösten Erdrutschen haben zuletzt aufgeschreckt.

Natürlich muss man diese Themen ernst nehmen. Ohne die mir fehlenden fachlichen Kenntnisse kann ich den genauen Umfang der Probleme allerdings nicht einschätzen. Aber was ich sagen kann: Die Fachleute an den Baustellen kennen diese Probleme. Zudem sind alle Wettkampforte erfahrene Ausrichter. Sie werden Lösungen finden, um die Wettbewerbe sicher durchzuführen.

Wie schätzt du die Gefahr ein, dass es, wie zuletzt bei der Vuelta in Spanien, zu so starken politischen Protesten kommen wird, dass die Spiele davon massiv beeinträchtigt werden könnten?

Ich möchte meiner großen Hoffnung Ausdruck verleihen, dass angesichts des Waffenstillstands in Gaza die Chance groß ist, dass der Konflikt eingedämmt werden kann. Das wäre für uns alle, in erster Linie aber natürlich für die direkt Betroffenen wünschenswert. Leider ist die Situation in der Ukraine unverändert. Unabhängig von den jüngsten Entwicklungen muss man aber bei Sportgroßveranstaltungen grundsätzlich einkalkulieren, dass solche Proteste zumindest möglich sind und die Spiele für politische Zwecke missbraucht werden können. Die Wahrscheinlichkeit, dass das in den Bergdörfern passiert, wo Proteste schwieriger zu organisieren wären, ist in jedem Fall geringer als in einer Großstadt wie Mailand. Die Organisatoren sind sich dieser Herausforderung aber bewusst.

Die wichtigsten Problemfelder aus Sicht des deutschen Teams und der Fans sind die Transport- und die Unterbringungssituation. Schauen wir zunächst auf die Verkehrslogistik. Wie wird der Transport zu und von den Wettkampfstätten, aber auch zwischen den Standorten geregelt?

Am jeweiligen Standort wird der Transport der Athlet*innen durch spezielle Shuttles zum Training und zu den Wettkämpfen gewährleistet. Das ist eine bewährte Praxis und wird gut funktionieren. Schwieriger ist es mit dem Transfer zwischen den Standorten. Auch dort soll es Busse geben, aber die Entfernungen sind sehr groß. Die Organisatoren setzen deshalb bei den ganz langen Wegen auf den Schienenverkehr insbesondere von und nach Mailand. Wenn es Probleme geben sollte, werden wir spontan reagieren und mit unseren eigenen Fahrzeugen einspringen müssen - so gut das eben geht. Wir haben da ein gutes Puzzle gelegt, um die Teilmannschaften bestmöglich zu unterstützen. Schwieriger wird es für die Fans. Insbesondere in den Bergdörfern wird die Verkehrslage angespannt sein, die Anreise mit dem Privatwagen dürfte mit Hindernissen verbunden sein. Und wenn wir eine extreme Wetterlage bekommen, wird es für alle sehr schwierig werden. Dann wird die Herausforderung noch deutlich größer, als sie es schon ist.

Wie sieht es mit den Hotelkapazitäten aus? Ist die deutsche Delegation versorgt?

Da haben wir zum Glück mittlerweile Klarheit. Die benötigten Unterkünfte stehen in allen sechs Clustern in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Die Preise für Unterkünfte sind, insbesondere in den Bergen, extrem, außerdem sind die Zimmerkontingente sehr knapp. Gibt es für Fans Anlass zur Hoffnung, dass sich daran in den Wochen vor den Spielen etwas ändert, so wie es in Paris der Fall war?

In den Schnee-Clustern ist die Angebotslage derart begrenzt, dass ich mir einen Preisverfall vor den Spielen nicht vorstellen kann. In Mailand könnte das etwas anders aussehen, da kann durchaus ein Nivellierungseffekt eintreten, wenn die Anbieter merken, dass sie ihre Kontingente zum geforderten Preis nicht loswerden.

Die Kosten sind immer ein wichtiges Thema. Ist die Finanzierung der Entsendung unseres Teams gesichert?

Ja. Wir hatten frühzeitig mit dem Bundesinnenministerium und dem Bundeskanzleramt abgestimmt, dass im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung die Finanzierung der für die Spiele notwendigen Maßnahmen nicht beeinträchtigt würde und in sehr umfangreicher Weise sichergestellt wäre. Nun, da es einen verabschiedeten Haushalt gibt, ist alles auf dem Weg.

München stimmt für Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele

Die Bürger*innen der Landeshauptstadt Bayern haben entschieden: Mit 66,4 % hat sich die Mehrheit beim Bürgerentscheid für eine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele ausgesprochen. Das entspricht 305.201 Ja-Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 42 Prozent - so hoch wie bei keinem anderen Referendum in München zuvor. Das ist zum einen Ausdruck eines hohen demokratischen Verständnisses der Wähler*innen und zum anderen von einem gestiegenen Interesse der Menschen an den Spielen.

Ein starkes Signal für Sportdeutschland und die olympische Bewegung in Deutschland

Im Verbund mit dem Bayerischen Landessportverband (BLSV) und der Landeshauptstadt München ist es in den vergangenen Wochen vor dem Referendum gelungen, die Befürworter*innen zur Stimmabgabe per Briefwahl und an der Urne zu bewegen. „Im Namen von Sportdeutschland gratuliere ich der Stadt München, dem Freistaat Bayern sowie dem Bayerischen Landes-Sportverband und seinem Präsidenten Jörg Ammon zu diesem Wahlerfolg. Es war beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement und welcher Überzeugungskraft alle Beteiligten in den vergangenen Monaten daran gearbeitet haben, die Menschen in der bayerischen Landeshauptstadt vom gesamtgesellschaftlichen Mehrwert der Olympischen und Paralympischen Spiele zu überzeugen“, sagt DOSB-Präsident Thomas Weikert.

Es ist das erste positive Referendum für Olympische Spiele im Sommer in Deutschland, das ein starkes Zeichen für die gestiegene gesellschaftliche Bedeutung und Anerkennung des Sports sowie die olympische Bewegung in Deutschland setzt. Weikert betont, dass die Münchner*innen in herausfordernden Zeiten erkannt haben, „dass Olympische und Paralympische Spiele ein Katalysator für viele längst geplante Projekte in ihrer Stadt sein können“. Das Ergebnis sei ein Ansporn, die Bewerbung auf Bundesebene weiter entschlossen voranzutreiben.