Hauberg 2, 70771 Leinfelden-Echterdingen

U18-/U21-EM Rom: DSB-Teams schießen um sechs Medaillen

Starker Auftakt für die deutschen Nachwuchs-Bogenschützen bei der U18-/U21-Europameisterschaft in Rom/ITA: Nach der Qualifikation an Tag eins standen am 22. Juli die Teamwettbewerbe im Fokus, und in diesen greifen gleich sechs DSB-Teams nach Medaillen.

WM Laufende Scheibe Tallinn: WM-Titel für Daniela Vogelbacher

Paukenschlag bei der Weltmeisterschaft Laufende Scheibe in Tallinn/EST durch Daniela Vogelbacher: Die 43-jährige Frankfurterin gewann sensationell den WM-Titel im 10m Mix, „es ist meine erste Einzelmedaille bei einer WM“, jubelte sie.

DM Ordonnanzgewehr/Unterhebelrepetierer: Limitzahlen für die DM in Hannover veröffentlicht

Die DSB-Sportleitung hat die Limitzahlen für die Deutsche Meisterschaft Ordonnanzgewehr/Unterhebelrepetierer, die in der Zeit vom 25. - 26. September 2026 im Landesleistungszentrum in Hannover stattfinden wird, veröffentlicht.

Die Finals Hannover: Die letzten Fakten & Zahlen

24 Sportarten, 143 Meistertitel, ca. 4.000 Sportlerinnen und Sportler! Die Finals in Hannover (23. bis 26. Juli) sind DAS nationale Sportereignis 2026, bilden sie doch einen Großteil des deutschen Sports ab. Und der Bogensport ist erfreulicherweise erneut mit von der Partie und trägt zu dem (medialen) Erfolg bei. Wir haben die letzten Fakten & Zahlen zusammengetragen.

RWS Jugendverbandsrunde 2026: Finale in Suhl

Das Finale der RWS Jugendverbandsrunde 2026 für Gewehr und Pistole findet in diesem Jahr in Suhl (24. bis 26. Juli) statt. Mit über 250 Starts, rund 160 Schützinnen und Schützen aus 14 teilnehmenden Landesverbänden erwartet die Deutsche SchützenJugend erneut ein hochklassiges Nachwuchssportereignis.

WM Laufende Scheibe Tallinn: DSB mit Trio dabei

Mit einem Mini-Aufgebot von drei Schützen nimmt der Deutsche Schützenbund an der Weltmeisterschaft Laufende Scheibe im estnischen Tallinn (21. bis 25. Juli) teil. Unter den insgesamt 81 teilnehmenden Schützinnen und Schützen aus 16 Ländern gilt das DSB-Trio nicht als favorisiert.

„Wir werden bereit sein, wenn die Welt zu Besuch kommt“

Als Gegenspieler war Humphrey Kayange gefürchtet. Seine beeindruckenden Körpermaße – 198 Zentimeter lang, 105 Kilogramm Kampfgewicht – wusste der Kenianer im 7er-Rugby gewinnbringend einzusetzen. Er ist der drittbeste Scorer seines Heimatlandes, das er als Kapitän anführte, in dessen Rugby-Geschichte. Als Gesprächspartner ist der 43-Jährige dagegen alles andere als furchteinflößend. Im DOSB-Interview lacht der organische Chemiker, der seit Frühjahr 2025 der Coordination Commission des IOC für die Olympischen Jugendspiele in Dakar (Senegal/31. Oktober bis 13. November) vorsteht, viel und freundlich. Und er schafft es mühelos, die Vorfreude auf das erste IOC-Event auf dem afrikanischen Kontinent über das Internet nach Deutschland zu übertragen.

DOSB: Humphrey, Dakar 2026 wird das erste olympische Großevent der Sportgeschichte auf dem afrikanischen Kontinent sein. Was ist die wichtigste Botschaft, die du dir von diesen Spielen erhoffst?

Humphrey Kayange: Diese Botschaft lautet: Alles ist möglich! Wir reden schon sehr lange darüber, wann Afrika bereit sein kann, ein olympisches Event auszurichten. Nun ist es endlich so weit, und ich bin mir sicher, dass die Erfahrungen, die wir machen werden, den gesamten Kontinent nach vorn bringen werden. Für mich ist es eine große Ehre, das miterleben und meinen Teil dazu beitragen zu können.

Als ehemaliger Olympionike: Was bedeutet es für Athlet*innen aus Afrika, dass die olympische Bewegung nun erstmals auch auf ihrem Kontinent ankommt?

Als langjähriger Leistungssportler weiß ich, wie bereichernd es ist, in alle Teile dieser Welt reisen und dort über den Sport, der die Menschen vereint, Kontakte knüpfen zu können. Für die afrikanischen Athletinnen und Athleten ist es etwas sehr Besonderes, diesmal diejenigen zu sein, die als Gastgeber die Welt empfangen. Es wird ihnen ihr Leben lang in Erinnerung bleiben und viel Antrieb dafür geben, so etwas noch einmal zu erleben. Ich bin aber gleichfalls sicher, dass es für all diejenigen, die zum ersten Mal nach Afrika reisen werden, eine Erfahrung sein wird, die die Karriere prägt und verändern kann.

Worin kann Afrika im Allgemeinen und der Senegal als Gastgeber im Besonderen von diesen Spielen am meisten profitieren?

Senegal ist einer der Schlüsselmärkte im Westen Afrikas. Das Land hat mit diesen Spielen die große Chance zu beweisen, dass seine Infrastruktur höchsten Ansprüchen genügt, und sich nachhaltig für die Ausrichtung weiterer Großereignisse – auch abseits des Sports – ins Gespräch zu bringen. Das Vermächtnis dieser Spiele für Afrika im Allgemeinen wird sein, dass der Kontinent sieht, was möglich ist und was er sich zutrauen kann. Die Erfahrungen, die die in die Organisation der Spiele eingebundenen Menschen machen, werden in die afrikanischen Länder und in das Ökosystem des afrikanischen Sports hineingetragen. Und die vielen Jugendlichen, die an den unterschiedlichen Bildungsprogrammen teilnehmen, werden diese Erfahrungen ebenfalls weitertragen. Das ist extrem wichtig für den Sport in Afrika.

Je näher die Spiele rücken, desto mehr ist sicherlich auch die Vorfreude greifbar. Welche Anzeichen dafür hast du in den Gastgeberstädten wahrgenommen?

Ich war vor wenigen Wochen das letzte Mal in Dakar, und es ist großartig zu sehen, welchen Fortschritt die Vorbereitungen gemacht haben. Als 365 Tage vor dem Beginn der Spiele die Countdown-Uhr in der Innenstadt enthüllt wurde, war die Atmosphäre schon total elektrisierend. Nun, da wir am Donnerstag die 100-Tage-Marke erreichen, steigt die Anspannung natürlich noch einmal. Wenn wir im September das olympische Feuer begrüßen dürfen, werden alle Augen auf diese Spiele gerichtet sein. Uns allen ist klar, dass bis dahin noch eine Menge an Arbeit wartet, aber mein Gefühl ist schon jetzt, dass der Senegal bereit ist, die Jugend der Welt zu empfangen. Der Enthusiasmus ist deutlich zu spüren.

Wie gelingt es dir, deine Rolle als Chair der Coordination Commission bestmöglich auszufüllen? Wie häufig bist du vor Ort?

Nicht allzu häufig, aber das ist auch nicht notwendig. Das lokale Organisationskomitee hat alles im Griff, ich erhalte regelmäßig Updates und bin natürlich für alle Gespräche stets verfügbar. Natürlich ist es notwendig, regelmäßig zu schauen, dass alles planmäßig läuft, deshalb war ich Ende Juni zuletzt in Dakar und werde Ende August noch einmal dort sein. Aber ich kann mit Gewissheit sagen, dass die Unterstützung der lokalen Behörden und der Regierung des Senegal außergewöhnlich sind. Alles läuft nach Plan, die Fertigstellung der benötigten Sportanlagen und Unterkünfte wird sich nicht verzögern. Wir werden bereit sein, wenn die Welt zu Besuch kommt.

DM Vorderlader Hannover & Wiesbaden: 44 Titel wurden vergeben

31 Einzel- und neun Teamentscheidungen in Hannover mit Gewehr und Pistole sowie zwei Einzel- und zwei Teamentscheidungen in Wiesbaden mit der Flinte. Es war mächtig was los am vergangenen Wochenende, denn die besten Vorderladerschützen Deutschlands traten zu ihren Deutschen Meisterschaften an.

Weltcup Hangzhou: 33er Aufgebot nach China

Am Wochenende setzte sich ein Großteil des deutschen 33 Athleten umfassendes Aufgebot in den Flieger, um nach Hangzhou/CHN zu fliegen. Dort findet vom 22. bis 28. Juli ein „großer“ Weltcup statt mit Wettkämpfen in allen olympischen Disziplinen.

Para-Weltcup Novi Sad: Natascha Hiltrop führt deutsches Aufgebot an

Die dreifache Paralympics-Siegerin Natascha Hiltrop (Wiesbaden) führt das deutsche Team beim anstehenden Weltcup der World Shooting Para Sport (WSPS) im serbischen Novi Sad an. Für das hochkarätig besetzte internationale Event vom 21. bis 30. Juli nominierte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) ein fünfköpfiges Aufgebot. Neben Hiltrop treten Tim Focken (Oldenburg), Tjark Liestmann (Klein Meckelsen), Philipp Zahner (Köln) und Cliff Junker (Zella-Mehlis) in Serbien an.

„Hochwertiger Leistungssport ist der Kern der Finals“

DOSB: Hagen, wenn du dich an die erste Ausgabe der Finals 2019 zurückerinnerst und siehst, was sich seitdem aus dem Format entwickelt hat: Was freut dich am meisten und was ist für dich die größte Überraschung?

Hagen Boßdorf: Die größte Freude bereitet sicherlich der Blick auf die Zahlen. 2019 sind wir mit neun Sportarten an zwei Tagen gestartet, in diesem Jahr werden es an vier Tagen 24 Sportarten sein. Wir werden rund 4.000 Athlet*innen am Start haben und 30 Stunden im TV und mehr als 100 in bis zu acht Streams übertragen werden. Mit diesen Dimensionen hätte ich vor sieben Jahren nicht gerechnet. Ich war von der Idee immer überzeugt, die Bündelung der Sportarten und die Unterstützung durch ARD und ZDF bieten ein sehr schlüssiges Konzept. Ich habe auch gehofft, dass die Finals eine hohe Strahlkraft entwickeln könnten, dass sie viele Menschen anziehen und hohe TV-Quoten erreichen würden. Aber dass wir so schnell in diese Dimensionen vordringen, ein solches Interesse bei Sportverbänden und Städten erzeugen würden, unbedingt dabei sein zu wollen, das hat mich schon überrascht.

Welche Auswirkungen hat dieses rasante Wachstum auf die Organisation des Events, und wo siehst du die Grenze für das Programm?

Es besteht Einigkeit unter allen Partnern des Systems, dass vier Tage die Obergrenze sind. Das ist für ein solches Format ein angemessener Zeitraum. Rund 20 Sportarten sind das, was das Format maximal verträgt. Aufwand und Nutzen müssen in einem sinnvollen Verhältnis stehen, ansonsten drohen manche Sportarten in der Sendedauer und der öffentlichen Aufmerksamkeit zu kurz zu kommen. Deshalb sehe ich, dass wir die Grenze für das Sportartenprogramm erreicht haben. Wo wir durchaus noch Potenzial haben, ist die Ausformung des Begleitprogramms. Wir haben in diesem Jahr mit den erstmals durchgeführten Schul-Finals von April bis Juni rund 14.000 Schülerinnen und Schüler erreicht, haben sie mit Sport und Vereinen in der Region in Verbindung gebracht. Für solche Themen sehen wir noch mehr Raum.

Dresden hat im vergangenen Jahr mit einem sehr kompakten Konzept und der Schönheit der Stadt als angemessene Kulisse gepunktet. Was wirft Hannover in diesem Jahr in die Waagschale?

Auch hier gibt es eine Konzentration auf ein sehr kompaktes Konzept, viele Sportstätten sind fußläufig in der Innenstadt erreichbar. Nur die ZAG arena am Stadtrand und das Steinhuder Meer rund 35 Kilometer nordwestlich liegen etwas abseits, aber das verleiht dem ganzen Konzept einen eigenen Charme, weil die Region sich in der Finanzierung sehr engagiert und wir deshalb bewusst diese Außenstandorte einbeziehen wollten.

Besonders auffällig ist in diesem Jahr der Mix aus Tradition und Moderne und die Vielfalt des Sportprogramms. Welche Neuerungen sind dir besonders wichtig?

Es gibt Kernsportarten für die Finals, das sind Leichtathletik, Schwimmen, Turnen und Triathlon. Bei allen anderen Sportarten schauen wir genau darauf, was sie an Besonderheiten einbringen können. Gibt es besondere Sportstätten, wie in diesem Jahr zum Beispiel die Leinewelle für das Rapid-Surfen oder im kommenden Jahr in Stuttgart die Strecke für BMX Race? Werden Tradition und Moderne in herausragender Weise verbunden, wie in Hannover zum Beispiel mit Breaking im Rathaus? Sind herausragende Athletinnen und Athleten am Start? Das Angebot vor Ort muss stimmig sein. Dann achten wir selbstverständlich auch darauf, dass die Mischung im TV-Programm zwischen traditionsreichen Sportarten und neuen Elementen passt. All diese Dinge haben wir im Blick, und ich glaube, dass wir damit einen richtigen Weg beschreiten.

Wie groß ist die Herausforderung, die Balance zu halten zwischen der Aufgabe, Versuchslabor für neue Sportformate zu sein, und der Pflege bekannter und bewährter Traditionen?

Das ist tatsächlich eine Herausforderung, weil es mit der Gesamtanzahl von Sportarten korrespondiert. Deshalb sind wir sehr am Austausch mit den Fachverbänden und dem DOSB interessiert, um Trends zu entdecken und erfolgreiche Athletinnen und Athleten zu würdigen, ohne dabei die traditionsreichen und beliebten Sportarten zu vernachlässigen. Diese Mischung wollen wir haben. Mein Gefühl ist, dass wir diese Balance grundsätzlich gut hinbekommen.

Welche Sportart(en), die bislang noch nicht Teil der Finals waren oder sind, wünschst du dir noch für das künftige Programm?

Beachvolleyball haben wir in diesem Jahr zum ersten Mal dabei, das freut mich sehr. Was ich aus alter Verbundenheit zu diesem Sport gern ins Programm aufnehmen würde, ist Straßenradsport. Wir hatten schon Bahnrad, haben jetzt auch BMX, aber Straßenradsport fehlt noch. Leider ist das terminlich fast unmöglich. Die nationalen Meisterschaften werden europaweit in der Woche vor der Tour de France ausgetragen, die sind leider nicht flexibel. Wenn sich das für uns zufällig mal ergeben würde, dass es in beide Kalender passt, wäre das sehr schön.

Was bedeutet es für die Sommersportarten, dass ihre nationalen Meisterschaften derart in den Fokus rücken?

Die Bühne, die wir den Sportarten und ihren Athletinnen und Athleten geben können, ist außergewöhnlich. Die meisten sind selbst mit ihren internationalen Großereignissen auf einem anderen Level der öffentlichen Wahrnehmung unterwegs, und die Deutschen Meisterschaften außerhalb der Finals finden auf einem ganz anderen Niveau statt als die, die Teil der Finals sind. Dass wir eine so umfangreiche Live-Abdeckung liefern können, ist der größte Wert unseres Formats, deshalb wollen ja alle dabei sein. Wir mussten für diese Ausgabe 15 Sportarten ablehnen, die sich um eine Aufnahme beworben hatten.

Bogensport international: Florian Unruh beendet olympische Karriere

Florian Unruh, erfolgreichster deutscher Bogenschütze, beendet seine internationale olympische Karriere. „Ich habe meinen Rücktritt aus der WA 720 Nationalmannschaft zum Ende der Saison erklärt, weil es mit meiner familiären Situation leider nicht mehr vereinbar ist“, so der 33-Jährige, der am Wochenende bei Die Finals in Hannover zu bewundern ist.

Sportdeutschland trifft sich bei den Finals in Hannover

Für den DOSB bieten die Finals in Hannover eine besondere Plattform: Zum einen zeigt der DOSB großflächig die Kampagne zur Olympiabewerbung „Die Bewegung, die Deutschland jetzt braucht“. Sichtbar wird diese unter anderem beim Bogensport vor dem Rathaus, bei den Turn-Wettbewerben in der ZAG-Arena sowie beim Beachvolleyball auf dem Opernplatz. Zum anderen empfängt der DOSB die Medaillengewinner*innen der Olympischen Spiele von 1976 in Innsbruck (Winter) und Montreal (Sommer), die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiern. Die Finals sind für den DOSB in diesem Sommer somit ein einmaliger Treffpunkt des deutschen Sports. 

Trotz ihrer unterschiedlichen Dimensionen weisen die Finals und die Olympischen und Paralympischen Spiele einige Gemeinsamkeiten auf. Beide Formate verschaffen Sportarten und Athlet*innen eine Bühne, die sie im regulären Sportalltag oft nicht erhalten. Während Olympische und Paralympische Spiele alle vier Jahre weltweit für Aufmerksamkeit sorgen, schaffen die Finals auch dank der umfangreichen Live-Berichterstattung von ARD und ZDF eine vergleichbare Sichtbarkeit für zahlreiche Disziplinen in Deutschland. 

Auch was die Ausrichtung der Spiele angeht, lässt sich ein Vergleich ziehen: Wie die Olympischen und Paralympischen Spiele passen sich auch die Finals den Gegebenheiten der Gastgeberstadt an. Bestehende Sportstätten werden genutzt, kurze Wege geschaffen und der Sport bewusst in den urbanen Raum geholt, um möglichst viele Menschen zu erreichen. 2026 in Hannover liegt der Fokus auf den Wassersportarten, die durch die Austragung am Maschsee eine zentrale Rolle einnehmen. Und nicht nur der Spitzensport soll von den Finals profitieren: In diesem Jahr wurden erstmals „Schul-Finals“ ausgetragen, die der DOSB im Rahmen der Partnerschaft ebenfalls unterstützt. Knapp 15.000 Kinder und Jugendliche aus 88 Schulen wurden dabei aktiv in das Veranstaltungsgeschehen eingebunden. 

Die Partnerschaft des DOSB mit den Finals steht noch am Anfang, dennoch ist die Perspektive klar: Der DOSB möchte sich auch in Zukunft einbringen und einen Teil dazu beitragen, die Finals weiterzuentwickeln. Diese bilden mit Blick auf das gemeinsame sportpolitische Ziel, Olympische und Paralympische Spiele wieder nach Deutschland zu holen, einen wichtigen Baustein. 

Mehr Infos zur Olympiabewerbung gibt es hier: https://dafuer-sein-ist-alles.de/

DM Sportschießen: Limitzahlen für die DM Sportschießen in München veröffentlicht

Die DSB-Sportleitung hat die Limitzahlen für die Deutsche Meisterschaft im Bereich Sportschießen, die in der Zeit vom 20. bis 30. August 2026 auf der Olympiaschießanlage in Garching Hochbrück bei München stattfinden wird, veröffentlicht.

Breitensportlehrgänge Wiesbaden: Das Kleinkaliber-Gewehr im Fokus

Gleich für drei Breitensportlehrgänge mit dem Kleinkaliber-Gewehr am Bundesstützpunkt in Wiesbaden stehen noch Plätze zur Verfügung: Zwei finden im September statt, einer im November.

U18-/U21-EM Rom: DSB-Team setzt sich ambitionierte Ziele

Erfolg macht süchtig! Und deshalb reisen die 20 deutschen Bogenschützen mit reichlich Motivation zur Nachwuchs-Europameisterschaften nach Rom/ITA (21. bis 25. Juli). Die zuletzt erzielten Ergebnisse bei Weltcups, Youth Cup und Rangliste lassen zumindest auf ein erfolgreiches Abschneiden hoffen.

Los Angeles 2028: Ticketregistrierung und Volunteers

In genau zwei Jahren treffen sich über 10.000 Athletinnen und Athleten und Millionen von Fans bereits zum dritten Mal in Los Angeles zu den Olympischen Spielen. Nach 1932 und 1984 ist die Millionenmetropole im US-Bundesstaat Kalifornien vom 14. bis 30. Juli 2028 zum dritten Mal Gastgeber des größten Multisport-Events der Welt.

Minijobs im Sport erhalten und Ehrenamt wertschätzen

Die Reform des Alterssicherungssystems gehört zu den wichtigsten politischen Herausforderungen der kommenden Jahre. Angesichts des demografischen Wandels begrüßt der DOSB, dass die Bundesregierung die notwendigen Reformschritte angeht.

Mit Sorge blickt der DOSB jedoch auf die Empfehlung, Minijobs abzuschaffen. Im Sport sind derzeit rund 143.000 Menschen auf Minijob-Basis beschäftigt. Viele von ihnen engagieren sich als Trainer*innen oder Übungsleiter*innen neben einer bereits bestehenden Vollzeit- oder vollzeitnahen Beschäftigung. Hinzu kommen Studierende und Rentner*innen, die sich in Sportvereinen einbringen.

Die Finals Hannover: Wenn der Vater mit der Tochter...

Was haben der amerikanische Basketball-Superstar LeBron James und Compoundschütze Matthias Raab gemeinsam? Richtig, sie gehen mit ihrem Kind gemeinsam auf Punktejagd. James macht es mit Sohn Bronny bei den LA Lakers, Raab (56 Jahre) mit Tochter Katharina (27 Jahre) bei Die Finals in Hannover (23.-26. Juli). Wie es dazu kam, erzählen die Titelverteidiger im Mixed im Doppel-Interview.

„Man will einfach dabei sein bei den Finals“

Auf was sie sich freuen können in der Landeshauptstadt Niedersachsens, das war am Mittwochmittag bereits zu erahnen. Das Organisationsteam der „Finals 2026“ hatte zur Vorstellung des Programms für das Multisportevent, das vom 23. bis 26. Juli Deutsche Meisterschaften in 24 Sportarten in der Metropolregion Hannover zusammenbringt, auf die Dachterrasse der Staatsoper geladen. Auf dem Platz vor dem in den Jahren 1845 bis 1852 im spätklassizistischen Stil errichteten Blickfang sollen die Wettkämpfe im Beachvolleyball, Sportklettern und Stabhochsprung ausgetragen werden, die ersten Aufbauarbeiten waren bereits im Gange. „Ich kann mir jetzt schon vorstellen, was für eine tolle Kulisse wir hier haben werden. Ich hoffe, dass sehr viele Menschen zum Zuschauen kommen werden. Die Vorfreude ist riesig“, sagte Louisa Lippmann, nachdem sie den Blick über den Opernplatz hatte schweifen lassen.

Die 31-Jährige zählt zur Gruppe der Athlet*innen, die den Finals den besonderen Kick verleihen. „Es ist eine Zugangsvoraussetzung für die Fachverbände, dass die Besten ihres Sports an den Start gehen. Hochwertiger Leistungssport ist der Kern unseres Produkts“, betonte Hagen Boßdorf, Gründer und Geschäftsführer der „Finals“, im Gespräch mit dem DOSB. Olympionik*innen sind, auch um die Massen an die Sportstätten oder vor die mobilen Endgeräte zu locken, unter den rund 4.000 angekündigten Aktiven die wichtigste Zutat für den Sommer-Leckerbissen des deutschen Sports. Dass Beachvolleyball mit Assen wie Louisa Lippmann bei der sechsten „Finals“-Ausgabe erstmals zum Programm zählt, freut Boßdorf besonders. Und die in Hamburg lebende und trainierende Herforderin, die 2024 in Paris an der Seite der mittlerweile zurückgetretenen Rio-Olympiasiegerin Laura Ludwig ihre ersten Olympischen Spiele erlebt hatte, teilt diese Freude. „Auch für uns ist es etwas Besonderes, an dieser Aufmerksamkeit, die das Format bekommt, teilhaben zu können“, sagte sie.

Die Finals Hannover: Die größten Finals aller Zeiten

In wenigen Tagen starten die Finals 2026 Hannover. Vom 23. bis 26. Juli werden insgesamt 143 Deutsche Meistertitel in 24 Spitzensportarten vergeben, darunter allein 17 im Bogensport. Die Landeshauptstadt und die Region Hannover sowie das Land Niedersachsen sind bestens vorbereitet, der Aufbau der temporären Sportstätten beginnt und Deutschland erwarten vier Tage voller sportlicher Highlights.

DM Vorderlader Hannover & Wiesbaden: WM-Generalprobe für die Besten

Am kommenden Wochenende (17. bis 19. Juli) wird es in Hannover und Wiesbaden laut und rauchig: Dann ermitteln die besten Vorderladerschützen Deutschlands mit Gewehr und Pistole in Hannover bzw. Flinte in Wiesbaden ihre nationalen Titelträger.

DM Vorderlader Hannover & Wiesbaden: EM-Generalprobe für die Besten

Am kommenden Wochenende (17. bis 19. Juli) wird es in Hannover und Wiesbaden laut und rauchig: Dann ermitteln die besten Vorderladerschützen Deutschlands mit Gewehr und Pistole in Hannover bzw. Flinte in Wiesbaden ihre nationalen Titelträger.

Faszination Bogen: In ganz Europa verstreut…

…waren die Bogenschützen in den letzten Wochen. Während in Warendorf, quasi vor der Haustüre, die CISM-Weltmeisterschaft Bogen für Militärangehörige stattfand, durften Teile des Nationalkaders in Antalya den Weltcup absolvieren, und der Bogen-Nachwuchs wiederum fand sich im bulgarischen Ruse am Start beim European Youth Cup.

DM Lichtschießen Frankfurt/Main: Zweite nationalen Titelkämpfe für die Jüngsten

In diesem Jahr findet am 1./2. August in Frankfurt die zweite Deutsche Meisterschaft im Lichtschießen statt. Die Freude der Deutschen SchützenJugend (DSJ) ist groß, die Teilnehmenden, Betreuenden, Vereine und Gäste zur diesjährigen DM Lichtschießen begrüßen zu dürfen.