Hauberg 2, 70771 Leinfelden-Echterdingen

„Die Faszination des Radsports beginnt schon in der Kindheit“

DOSB: Bernd, aktuell läuft die Tour de France, das bekannteste Radrennen der Welt. Welche Strahlkraft hat dieses Event auch für den deutschen Radsport?

Die Tour de France begeistert seit ihrer ersten Austragung Millionen Menschen weltweit – im Fernsehen, aber vor allem direkt an der Strecke. Ein Radrennen hautnah zu erleben, ist etwas Besonderes und entfaltet eine enorme Strahlkraft. Das gilt umso mehr, wenn deutsche Fahrer erfolgreich sind. Für uns als Verband ist die Tour deshalb enorm wichtig. Sie macht Lust aufs Radfahren, schafft Identifikationsfiguren und motiviert viele Menschen, selbst aktiv zu werden – sei es im Verein, bei einer Jedermann-Veranstaltung oder einfach in der Freizeit. Von dieser Aufmerksamkeit profitiert der gesamte Radsport in Deutschland.

Welche Auswirkungen haben Erfolge deutscher Sportler wie der von Florian Lipowitz im vergangenen Jahr oder auch von Jan Ullrich oder Erik Zabel auf die Mitgliederzahlen in deutschen Vereinen? Treten mehr Menschen in Radsportvereine ein, wenn die Topprofis erfolgreich sind?

Erfolge deutscher Fahrerinnen und Fahrer – aktuell etwa von Florian Lipowitz und Franziska Koch – schaffen Aufmerksamkeit und Begeisterung. Wie in vielen anderen Sportarten sind erfolgreiche Athletinnen und Athleten wichtige Identifikationsfiguren. Sie wecken Begeisterung für den Radsport und geben vielen Menschen den Anstoß, selbst aktiv zu werden. Einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen einzelnen sportlichen Erfolgen und steigenden Mitgliederzahlen können wir allerdings nicht belastbar belegen. Dafür spielen zu viele Faktoren eine Rolle. Unabhängig davon entwickeln sich unsere Mitgliederzahlen erfreulich. Im vergangenen Jahr konnten wir die Zahl unserer Mitgliedschaften um gut zwei Prozent auf rund 153.500 steigern. Entscheidend ist, dass die Begeisterung vor Ort durch attraktive Vereinsangebote aufgegriffen wird.

Welche internationalen Veranstaltungen sind weitere Leuchttürme, und welchen Stellenwert haben die größten deutschen Rennen wie Lidl Deutschland Tour, ADAC Cyclassics oder Eschborn-Frankfurt für German Cycling?

Neben der Tour de France gehören der Giro d’Italia und die Vuelta zu den großen internationalen Leuchttürmen unseres Sports. National haben wir mit Eschborn-Frankfurt, Rund um Köln, den ADAC Cyclassics, dem Sparkassen Münsterland Giro und der Lidl Deutschland Tour herausragende Veranstaltungen. Diese sind für German Cycling von großer Bedeutung. Sie machen die Faszination des Radsports erlebbar, bringen die Menschen mit ihren Idolen zusammen und motivieren viele, selbst aufs Rad zu steigen. Besonders wertvoll ist dabei die Verbindung von Spitzen- und Breitensport: Viele Veranstaltungen bieten neben den Profirennen auch Jedermann- und Nachwuchswettbewerbe und schaffen so einen direkten Zugang zum organisierten Radsport.

In der Pandemie war auch Radsport eine der Sportarten, die eher zu den Gewinnern zählte, weil es im Freien und mit Abstand möglich ist. Wie haben sich eure Mitgliederzahlen über die vergangenen zehn Jahre entwickelt, und was waren die wichtigsten Treiber dieser Entwicklung?

Unsere Mitgliederzahlen haben sich in den vergangenen zehn Jahren insgesamt positiv entwickelt. Aktuell zählt German Cycling, wie schon erwähnt, rund 153.500 Mitgliedschaften – ein Plus von gut zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig ist die Begeisterung für den Radsport in dieser Zeit noch stärker gewachsen. Ein Grund dafür ist, dass gerade das Rennradfahren heute vielfach auch außerhalb klassischer Vereinsstrukturen stattfindet. Zu den wichtigsten Treibern dieser Entwicklung zählen das gestiegene Gesundheitsbewusstsein, die Freude an Bewegung und die große Vielfalt unseres Sports. Radfahren lässt sich in jedem Alter, auf ganz unterschiedliche Weise und mit individueller Intensität ausüben. Unsere Aufgabe ist es, möglichst viele dieser Menschen langfristig für den organisierten Radsport und unsere Vereine zu gewinnen.

Im Laufen gibt es die Entwicklung, dass sich abseits von Vereinen private Running Clubs bilden. Wie ist die Lage dahingehend im Radsport, und wie geht ihr mit solch zusätzlicher Konkurrenz um?

Die Entwicklung im Radsport ist durchaus vergleichbar mit der im Laufsport. Immer mehr Communities organisieren sich außerhalb klassischer Vereinsstrukturen. Das sehen wir nicht als Konkurrenz, sondern freuen uns darüber, dass sich immer mehr Menschen für den Radsport begeistern. Natürlich wünschen wir uns, dass möglichst viele von ihnen den Weg in unsere Vereine finden. Denn Vereine bieten weit mehr als gemeinsame Ausfahrten. Sie stehen für Gemeinschaft, qualifizierte Trainerinnen und Trainer, Nachwuchsförderung, Wettkampfmöglichkeiten und ehrenamtliches Engagement. Genau darin liegt ihre besondere Stärke.

Weltcup Madrid: Bronze mit 17 Jahren

Compound-Schütze Simon Moritz (Oberschneiding) geht bei seinem ersten Weltcup bei den Erwachsenen mit zwei Bronzemedaillen nach Hause: Nach Platz drei im Team mit Paolo Kunsch und Noah Nuber gewann das 17-jährige Talent am Samstag Bronze im Einzel.

„Bewegung beginnt mit Begeisterung“

DOSB: Lysann, wenn man heute auf die MINI BIKER und inzwischen auch auf die MIDI BIKER blickt, wirkt alles wie ein durchdachtes Gesamt-Nachwuchskonzept. Wie hat alles angefangen?

Lysann Schmeiser: Tatsächlich begann alles mit einer einfachen, aber wichtigen Beobachtung: Kinder bewegen sich immer weniger. Gleichzeitig fehlen vielen Kindern grundlegende motorische Erfahrungen, die früher selbstverständlich waren. Für uns war klar: Als Radsport-Dachverband möchten wir einen Beitrag leisten, um Kinder wieder stärker für Bewegung zu begeistern. Auf der Strukturtagung des Bundes Deutscher Radfahrer hatten der damalige Präsident Rudolf Scharping und Marco Rossmann, heute Jugendsekretär von German Cycling und stellvertretender Generalsekretär, die Idee, dass wir – vergleichbar mit Bambini-Fußball oder Kleinkindturnen – ein bundesweites Bewegungsangebot auf Rädern schaffen müssen. Der Ansatz sollte bewusst niedrigschwellig sein: ohne Leistungsdruck, aber mit ganz viel Freude an Bewegung. So entstand Anfang 2023 – inspiriert von den Mini Bikern des RSV Seeheim und den Rad-Raketen des RSV Mainz-Ebersheim – die Idee der MINI BIKER. Unser Ziel war es, Kindern zwischen zwei und sechs Jahren spielerisch Bewegungserfahrungen auf zwei, drei oder vier Rädern zu ermöglichen. Dabei ging es von Anfang an um weit mehr als das Fahrradfahren. Es ging um Rollen, Gleichgewicht, Koordination, Selbstvertrauen, soziale Teilhabe und vor allem darum, allen Kindern positive Bewegungserlebnisse zu ermöglichen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Wohnort oder sozialem Hintergrund. Deshalb entwickelten wir eine Materialbox mit Hütchen, Seilen, Markierungshauben, Stangen und einer altersgerechten Rampe. Vereine, Kitas und weitere Einrichtungen konnten sie kostenlos anfordern. Ergänzt wurde sie durch Parcoursmaterialien, Anleitungen und pädagogische Hilfestellungen, die eine altersgerechte und spielerische Förderung der Bewegungskompetenz ermöglichten und eine unmittelbare Umsetzung der Angebote unterstützten.

Wie wurde das Angebot angenommen?

Die Resonanz hat selbst uns überrascht. Die Nachfrage war enorm. Bereits im ersten Projektjahr wurden 290 MINI-BIKER-Boxen deutschlandweit in alle 16 Bundesländer verschickt. Besonders erfreulich war, dass die Angebote sowohl von Vereinen als auch von Kitas aufgegriffen wurden. Unsere Evaluation zeigte außerdem, dass wir knapp 6.000 Kinder erreicht haben, von denen 2.628 regelmäßig an den Bewegungsangeboten teilnahmen. Besonders wichtig war für uns, dass wir viele Kinder erreicht haben, die bislang wenig Berührung mit Sport und Vereinen hatten.

Was habt ihr aus der Evaluation gelernt?

Die Ergebnisse haben uns bestätigt, dass dies der richtige Ansatz ist. Die Einrichtungen berichteten insbesondere von Verbesserungen bei Gleichgewicht und Koordination, motorischen Fähigkeiten, Fahrsicherheit, Selbstvertrauen, Freude an Bewegung und sozialem Miteinander. Außerdem wurde deutlich, dass Kinder besonders dann profitieren, wenn die Angebote regelmäßig stattfinden und pädagogisch begleitet werden. Diese Erkenntnisse waren zugleich der Ausgangspunkt für den nächsten Entwicklungsschritt.

Damit sind wir bereits im zweiten Projektjahr. Was hat sich dort verändert?

Im zweiten Jahr lag unser Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit. Material allein reicht nicht aus – Menschen machen Projekte erfolgreich. Deshalb erweiterten wir das Konzept um Handbücher, Schulungsunterlagen, Kartenmaterialien sowie Fortbildungs- und Zertifikatsangebote für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Gleichzeitig wurden Themen wie Kinderschutz, pädagogische Grundlagen sowie mentale Gesundheit integriert. Dadurch konnten Ehrenamtliche, Trainerinnen und Trainer sowie pädagogische Fachkräfte die Angebote fachlich fundiert umsetzen und langfristig in ihren Einrichtungen verankern.

Wann entstand dann die Idee der MIDI BIKER?

Eigentlich aus einer spannenden Erkenntnis heraus. Unsere Evaluation zeigte, dass fast ein Drittel der erreichten Kinder bereits älter als die ursprüngliche Zielgruppe waren. Parallel wurde die bundesweite Förderkampagne „MOVE“ der Deutschen Sportjugend unter dem Motto „MOVE FOR ALL“ fortgeführt. Genau daraus entstanden die MIDI BIKER. Wir wollten die Entwicklungsreise konsequent weiterdenken und Kindern wie Jugendlichen zwischen sieben und 14 Jahren passende Anschlussangebote bieten. Während bei den MINI BIKERN das spielerische Rollen und die Entwicklung grundlegender Bewegungsmuster im Vordergrund stehen, geht es bei den MIDI BIKERN stärker um Fahrtechnik, Selbstständigkeit, Mobilität, Verantwortung und Gemeinschaft.

Expertisen gemeinsam ergründen und Potenziale voll ausschöpfen

Würde man in Deutschland Menschen auf der Straße fragen, welche Themenfelder die Mitglieder einer Athlet*innenkommission bearbeiten, wäre die Antwort – neben einer gewissen Portion Ratlosigkeit – wahrscheinlich in vielen Fällen identisch. Athlet*innenvertretungen kümmern sich um die Belange ihresgleichen, sie setzen sich für bessere Trainingsmöglichkeiten, höhere Vergütung und mehr Wertschätzung ein. Sie sind Bindeglieder zwischen Verbandsfunktionären und Aktiven. Sie sprechen für die jeweilige Gruppe, die sie vertreten, und unterstreichen mit ihrem Engagement, dass im Sport Gemeinschaft wichtiger ist als Eigennutz, wenn man Ziele erreichen möchte.

Alles richtig, aber manchmal eben auch zu kurz gedacht. Deshalb möchte ich euch mit Marc Schuh bekannt machen. Marc war viele Jahre als Para-Leichtathlet im Rollstuhlsprint aktiv, er war Weltmeister über 400 Meter, nahm an den Paralympischen Spielen 2008 in Peking, 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro teil. Und er war als Athletensprecher extrem engagiert. Das ist allerdings längst nicht alles, denn der heute 36 Jahre alte Bergisch-Gladbacher hat auch Physik studiert. Und da beginnt der Teil der Geschichte, der mich zu meinem heutigen Kolumnenthema führt.

Marc Schuh entwickelte für den DBS ein Bewertungssystem

Rund um die Paralympics in Rio stand der Deutsche Behindertensportverband (DBS) vor der Aufgabe, dem Bundesministerium des Innern (BMI) eine kriteriengeleitete Budgetierung zu präsentieren, nach der künftig die Förderung der verschiedenen Sportabteilungen ausgerichtet sein sollte. Das, was der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit dem Analyse-Tool PotAS umzusetzen versuchte, war nun auch im Behindertensport gewünscht. Also ging der DBS an die Umsetzung und entwickelte ein System, in dem eine Bepunktung der Sportarten deren Förderfähigkeit einordnen sollte.

Das Problem: Es war eine Punktobergrenze vorgesehen, oberhalb derer Sportarten nicht mehr in höhere Förderkategorien klettern konnten. Für Schwimmen und Leichtathletik, die diese Obergrenze bei ihrer Einführung schon erreicht hatten, fehlte also zum Beispiel der Anreiz, sich verbessern zu können. Aus ökonomischer Sicht gab es keine Incentivierung für weitere Anstrengungen. Und da kam Marc ins Spiel, der damals am Max-Planck-Institut für Kernphysik promovierte. Er bot dem DBS an, eine mathematische Modellierung zu entwerfen, bei der die Punkte nicht linear gewertet werden. Die ersten Punkte fallen stärker ins Gewicht, damit kleine Sportarten eine ausreichende Förderung erhalten. Sportarten mit vielen Punkten erhalten für jeden weiteren Punkt weiterhin mehr Budget, ohne die kleinen Sportarten zu verdrängen. Ein entsprechend parametrisierter Logarithmus kann eine solche Gewichtung transparent darstellen.

Weltcup Madrid: Die Jugend geht voran

Sensation durch zwei deutsche Junioren beim Bogen-Weltcup in Madrid/ESP: Recurver Leon Zemella (Tecklenburg) und Compounder Simon Moritz (Oberschneiding) stehen jeweils im Halbfinale und greifen nach ihrer ersten Einzel-Medaille im Weltcup-Circuit der Erwachsenen.

Breitensportlehrgang Wiesbaden: Das Mentale entscheidet über Wohl und Wehe

Schießen können alle! Hört man immer wieder, wenn von den Teilnehmern bei Deutschen Meisterschaften oder internationalen Wettkämpfen gesprochen wird. Entscheidend ist, diese Leistung unter Druck abzurufen. Und deshalb könnte für ambitionierte Auflageschützen der Lehrgang vom 28. bis 30. August im Bundesstützpunkt Wiesbaden genau das Richtige sein.

Lotterie Wurfscheibe: Noch sind Lose verfügbar

Bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Suhl konnte man es zuletzt gut beobachten: Der deutsche Flinten-Nachwuchs ist sehr talentiert. Und jeder kann dazu beitragen, dass die Talente „oben“ ankommen, indem er die Nachwuchsarbeit durch den Kauf eines (oder auch mehrerer) Loses bei der Lotterie Wurfscheibe unterstützt.

Para WM-Qualifikation Wiesbaden: Kurs auf Changwon mit starken Leistungen

Die nationalen Ausscheidungen am Bundesstützpunkt des Deutschen Schützenbundes (DSB) in Wiesbaden sind beendet. Mit beeindruckenden Ergebnissen und reihenweise erfüllten Normen haben sich Deutschlands beste Para-Sportschützen eine hervorragende Ausgangsposition für die Weltmeisterschaft im südkoreanischen Changwon erarbeitet.

Wie der Sport die deutsch-französische Freundschaft fördert

Die Entwicklungen bei der Tour de France verfolgt sie nicht täglich. Aber dass die wichtigste Radrundfahrt der Welt einen gewissen Einfluss auf ihr berufliches Wirken hat, kann und möchte Isabelle Dibao-Dina nicht verhehlen. „Die Tour trägt dazu bei, dass Frankreich stärker ins Blickfeld der deutschen Sportfans rückt, und das kann auch für unsere Arbeit einen positiven Effekt haben“, sagt die 42-Jährige. Im Ressort Internationale Jugendarbeit der Deutschen Sportjugend (dsj) ist Isabelle gemeinsam mit ihrer Kollegin Carina Weber-Bougherfa für das Thema „Deutsch-französische Beziehungen“ zuständig. Die Vollzeitstelle, die sich die beiden teilen, ist die innerhalb des Ressorts am längsten existierende. Mit der Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) im Rahmen des von Bundeskanzler Konrad Adenauer und Staatspräsident Charles de Gaulle unterzeichneten Elysée-Vertrags von 1963 wurden auch die sportlichen Beziehungen der beiden Nachbarländer auf eine vertragliche Grundlage gestellt, von der sie bis heute profitieren.

18 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sollte der Elysée-Vertrag die Aussöhnung der beiden Völker unterstützen und über das Jugendwerk den jungen Menschen das Kennenlernen und Schließen von Freundschaften erleichtern. „Heute ist das Ziel zum Glück ein anderes, es geht nicht mehr um Versöhnung, sondern um das Vertiefen der Freund- und Partnerschaft“, sagt Isabelle, die im wahrsten Wortsinn ein Kind ihrer Institution ist. Ihre Eltern – Vater Franzose, Mutter Deutsche – lernten sich über ein Freundschaftsprogramm kennen. Sie wuchs im Elsass auf, lebt aber seit mehr als 15 Jahren in Frankfurt am Main, wo sie zunächst für das Ressort Internationales im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) arbeitete und vor zwölf Jahren in dessen Jugendorganisation wechselte.

Jedes Sportorgan kann einen Antrag auf Förderung stellen

„Unser Ziel ist eine stetige Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich auf sportlicher Ebene“, sagt sie. Angesichts der politischen Lage mit starken rechtsnationalen Strömungen in beiden Ländern sei diese Aufgabe „vielleicht wichtiger denn je, weil wir spüren, wie notwendig es ist, gemeinsame Werte zu vermitteln und zu stärken.“ Zwar sei der Austausch in den Grenzregionen angesichts der räumlichen Nähe intensiver, „aber wir erreichen sowohl bundesweit als auch in ganz Frankreich viele Träger, die den Austausch fördern. Das schließt auch die Übersee-Regionen wie Guadeloupe, Martinique oder La Réunion ein, in denen Frankreich bis heute Einfluss hat.“

Jedes Sportorgan, vom kleinsten Verein bis zum größten Verband, kann bei der dsj einen Antrag auf Förderung eines Freundschaftsprojekts oder Partnerschaftsprogramms stellen. In Frankreich wird die Förderung vom Nationalen Olympischen Komitee finanziert. Vom DFJW erhalten beide Seiten aktuell eine gemeinsame Fördersumme von insgesamt 950.000 Euro pro Jahr. „Davon können wir auf deutscher Seite rund 80 Anträge fördern“, sagt Isabelle. Inhaltlich geht es in diesen Anträgen immer um den gegenseitigen Austausch. Man trainiert gemeinsam oder bestreitet Lehrgänge. „Oft ist man gegenseitig in Gastfamilien untergebracht, lernt dadurch den Alltag der anderen kennen und erhält neue Perspektiven.“ Ebenso wichtig sind kulturelle Inhalte, „es sollte aber nicht nur um Sightseeing gehen. Außerdem sind ausschließliche Turnier- oder Wettkampfteilnahmen nicht förderfähig, es braucht Inhalte, die über den reinen sportlichen Wettkampf hinausgehen.“

DM Feldbogen: Limitzahlen für die DM Feldbogen Kellinghusen veröffentlicht

Die DSB-Sportleitung hat die Limitzahlen für die Deutsche Meisterschaft Feldbogen, die in der Zeit vom 08. - 09. August 2026 in Kellinghusen stattfinden wird, veröffentlicht.

DM Sommerbiathlon Ruhpolding: Heißes Wochenende erwartet

Es dürfte heiß werden am Wochenende! Heiß, aufgrund der zu erwartenden Temperaturen und heiß, aufgrund der mit Spannung erwarteten Wettkämpfe bei den Deutschen Meisterschaften im Sommerbiathlon mit dem Kleinkaliber-Gewehr in Ruhpolding.

Die Finals Hannover: 17 Titel zu vergeben

Seit 2019 gibt es Die Finals, ein Multisport-Event mit verschiedenen Sportarten und Deutschen Meisterschaften, vom 23. bis 26. Juli steigt die sechste Auflage in Hannover. Nach Berlin, Düsseldorf und Dresden ist die niedersächsische Landeshauptstadt der vierte Gastgeber, und der DSB ist mit seinen Bogensportlern abermals dabei.

DOSB begrüßt Einigung zum Sportfördergesetz

Der Spitzensport bekommt in Deutschland damit erstmals eine explizite gesetzliche Grundlage auf Bundesebene und mit der Spitzensportagentur einen neuen Motor für mehr Erfolg und mehr Medaillen. 

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist mit den Änderungen auf den letzten Metern im Großen und Ganzen zufrieden. Jetzt müssen alle die neuen Grundlagen nutzen, die Agentur arbeitsfähig machen und unseren Athlet*innen damit beste Rahmenbedingungen bieten. Der DOSB begrüßt ausdrücklich die Einigung der Regierungskoalition und dankt insbesondere den Berichterstattern Stephan Mayer (CDU/CSU) und Bettina Lugk (SPD) für ihren Einsatz. Die Zustimmung der Grünen beweist die breite Unterstützung, die das Reformvorhaben in der Politik hat.

DOSB-Präsident Thomas Weikert: „Wir wollen Deutschland zurück in die Weltspitze des Sports führen. Wir wollen ein System gestalten, das nachhaltige Spitzenleistungen hervorbringt. Wir wollen unseren Athlet*innen beste Bedingungen für internationalen Erfolg bieten. Mit der Einigung zum Sportfördergesetz rücken wir diesen Zielen ein deutliches Stück näher. Gerade vor dem Hintergrund einer deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele ist klar: Wir wollen vorne mitspielen – erst recht bei Spielen zuhause. Das Gesetz bietet eine gute Grundlage, auf der wir Erfolge aufbauen können.“

Weltcup Madrid: Compounder mit tollem Start

Die deutschen Compound-Schützen haben beim Weltcup in Madrid/ESP ihren Aufwärtstrend bestätigt und mit einer Bronzemedaille im Teamwettbewerb der Männer untermauert: Paolo Kunsch, Simon Moritz und Noah Nuber gewannen nach einem 233:232 gegen Indien Edelmetall.

BSSB: Betriebssportgruppe mit drei Medaillen bei den World Company Sport Games

Noch vor wenigen Jahren hätte wohl niemand gedacht, dass aus einer kleinen Betriebssportgruppe einmal Weltmeister hervorgehen würden. Doch genau das ist bei der BSSB Betriebssportgruppe Olympia Realität geworden. Erst vor acht Jahren gegründet, entwickelte sich die Gruppe der Geschäftsstelle des Bayerischen Sportschützenbundes innerhalb kürzester Zeit zu einer echten Erfolgsgeschichte – sportlich ebenso wie menschlich.

IOC hebt Suspendierung des NOK Russland vorläufig auf

In einer Welt voller Konflikte, kriegerischer Auseinandersetzungen und wirtschaftlicher Verwerfungen ist der Weltsport mehr als je zuvor herausgefordert, in seiner Funktion als Brückenbauer zwischen den Menschen wirken zu können.

Auf dieser Basis versteht der DOSB die heutige Entscheidung des Exekutivkomitees des IOC einer Wahlfreiheit für die Weltfachverbände, ob russische Athletinnen und Athleten wieder mit Fahne und Hymne an internationalen Wettkämpfen teilnehmen oder nicht. Die Suspendierung des russischen NOK wurde aufgehoben. Für die Erwachsenen-Wettbewerbe des IOC bleibt es allerdings vorerst bei neutralem Status ohne Fahne und Hymne und ohne Einladungen an Regierungsvertreter. Das IOC wird zudem keine Wettkämpfe auf russischem Territorium organisieren.

Dies geschieht im Angesicht des nun seit mehr als viereinhalb Jahren anhaltenden Angriffskriegs der russischen Föderation gegen die Ukraine. Die Entscheidung steht aber auch im Kontext der aktuellen geopolitischen Lage mit zahlreichen Krisen und Kriegen und basiert auf der Überzeugung im Weltsport, dass Sportlerinnen und Sportler auf Dauer nicht zur Verantwortung für die Handlungen ihrer Regierungen gezogen werden dürfen.

Einen Weg zurück hatte der DOSB bereits in seiner ersten Stellungnahme nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine am 18. März 2022 skizziert. Damals hieß es: „Sicher aber ist, dass man irgendwann wieder zueinander finden und der Sport dabei eine verbindende Rolle (spielen) sollte.“ Für den DOSB ist dabei entscheidend, dass der Weg zurück weiter klug gestaltet wird, um die Integrität des Wettbewerbs und dessen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu schützen und dem Regime in Moskau keine Bühne zu bieten, um sportliche Erfolge von Athletinnen und Athleten aus Russland propagandistisch auszuschlachten.     

Zudem begrüßt der DOSB die Empfehlung des IOC, dass russische Athletinnen und Athleten erst nach einer Übergangsphase mit einem glaubwürdigen und unabhängigen Doping-Testregime wieder an internationalen Wettkämpfen teilnehmen dürfen. Dies gilt insbesondere für Wettkämpfe in Deutschland, wo mehr als eine Million Ukrainerinnen und Ukrainer Zuflucht vor dem Krieg gefunden haben.

Darüber hinaus empfiehlt der DOSB aktuell seinen Mitgliedsverbänden, bei der Durchführung von internationalen Wettkämpfen russische Athletinnen und Athleten, wenn möglich, unter neutralem Status teilnehmen zu lassen und die Entsendung von Athletinnen und Athleten zu internationalen Wettbewerben in Russland sorgfältig zu prüfen.

U18-/U21-EM Rom: Der deutsche Kader steht

20 junge Bogenschützen werden den Deutschen Schützenbund bei den Nachwuchs-Europameisterschaften in Rom/ITA (21. bis 25. Juli) vertreten, deren Nominierung wurde nun vom Bundesausschuss Spitzensport bestätigt. Darunter sind einige Sportler, die bereits trotz ihrer jungen Jahre für Aufsehen gesorgt haben.

Ehrenmitglied Peter Ringer verstorben

Am 12. Juni 2026 verstarb Peter Ringer, Ehrenmitglied des Deutschen Schützenbundes, im Alter von 86 Jahren. Die Nachricht hat tiefe Trauer in uns allen ausgelöst.

Weltcup Lonato: DSB-Duo fehlt eine Scheibe zum Finale

Große Hitze, großes Teilnehmerfeld mit hoher Qualität und Dichte! Das waren die Bedingungen beim Flinten-Weltcup in Lonato/ITA (4. bis 12. Juli) für die deutschen Skeetschützen. Die schlugen sich zum Teil sehr gut, und ein Duo verfehlte das Shootoff zum Finale nur knapp.

DOSB begrüßt Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027

Der DOSB begrüßt den Regierungsentwurf für den Sporthaushalt 2027. Demnach soll der Sportetat mit 361,7 Millionen Euro auf ein neues Rekordniveau steigen. Das ist ein starkes Signal der Bundesregierung in haushälterisch schwierigen Zeiten für die gesellschaftliche und sportpolitische Bedeutung des Sports in Deutschland.

DOSB-Vorstandsvorsitzender Otto Fricke: „Der Dank des Sports in Breite wie in Spitze gilt der Bundesregierung und insbesondere Staatsministerin Christiane Schenderlein, der es mit ihrem Team gelungen ist, trotz der angespannten Haushaltslage Verbesserungen für den Sport zu erreichen. Die zusätzlichen Mittel für die Olympiavorbereitung, für das Leistungssportpersonal sowie für die zentralen Maßnahmen der Verbände schaffen bessere Rahmenbedingungen für Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer und die Verbände und stellen den Sport damit auf ein gutes Fundament. Investitionen in den Sport sind Investitionen in die gesamte Gesellschaft und in unsere gemeinschaftliche Zukunft.“

IOC streicht Nordische Kombination aus dem Olympiaprogramm für 2030

Die Entscheidung war keine Überraschung mehr, aber sehr wohl eine Enttäuschung: Das Executive Board des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat am Dienstagnachmittag im Anschluss an seine Sitzung den schon länger befürchteten Ausschluss der Nordischen Kombination aus dem Programm für die Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen bestätigt. „Natürlich hätten wir uns ein anderes Ergebnis gewünscht“, sagte Andreas Schlütter, Vorstand Sport im Deutschen Skiverband (DSV). „Wir respektieren die Entscheidung des IOC, auch wenn sie aus unserer Sicht nur schwer nachvollziehbar ist. Die Nordische Kombination ist eine unserer Kerndisziplinen und hat den nordischen Skisport über viele Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt. Gleichzeitig kommt diese Entwicklung nicht völlig überraschend. Jetzt gilt es, die Entscheidung in Ruhe zu analysieren und gemeinsam mit unseren Partnern die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Dabei werden wir auch bewerten müssen, welche Auswirkungen sie mittel- und langfristig auf unsere Förderstrukturen haben kann.“

Das IOC erklärte die Entscheidung am Dienstag damit, dass es während jeder Ausgabe der Olympischen Spiele eine weltweite Studie in allen Schlüsselmärkten auf allen fünf Kontinenten durchführe. Die Untersuchung zu den Winterspielen 2026 umfasste 14 Popularitätsindikatoren, darunter die TV-Abdeckung, die Zugriffszahlen in digitalen Medien und das generelle öffentliche Interesse. Bei elf der 14 Indikatoren belegte die Nordische Kombination den letzten Rang unter allen Disziplinen. Dazu kommt laut IOC die Herausforderung, dass die Universalität der Disziplin nicht ausreiche. Über die vergangenen vier Ausgaben der Winterspiele gesehen konnten Athleten aus lediglich fünf Nationen Medaillen gewinnen. Die Frauen, die erst seit 2020 Weltcup-Wettbewerbe bestreiten und zu den Spielen in Norditalien vergeblich auf ihre Aufnahme gehofft hatten, müssen damit auch weiterhin auf ihre Olympiapremiere warten.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bedauert die Entscheidung des IOC, die Nordische Kombination aus dem olympischen Programm zu nehmen. Die Disziplin begeisterte durch ihre Vielseitigkeit seit den ersten Olympischen Winterspielen 1924 und ist nicht nur in Deutschland, sondern auch international eine bedeutende Basis- und Ausbildungsdisziplin für Kinder und Jugendliche. In vielen Ländern ist sie ein Fundament der Nachwuchsentwicklung für andere nordische Sportarten wie das Skispringen und Langlaufen. Die Nordische Kombination genießt insbesondere in Norwegen, Mutterland des nordischen Skisports, und in Deutschland wegen zahlreicher erfolgreicher Athletengenerationen (u. a. mit den Einzel-Olympiasiegern Georg Thoma 1960, Franz Keller 1968, Ulrich Wehling 1972, 1976, 1980, Georg Hettich 2006, Eric Frenzel 2014, 2018 und Vinzenz Geiger 2022) besondere Bedeutung.

75 Jahre Wiedergründung DSB: Das größte Schützenfest der Welt steigt in Hannover

Die Schützentradition und das Brauchtum sind neben dem Sport ein fester und wichtiger Bestandteil der Schützenkultur im Deutschen Schützenbund, in den Landesschützenverbänden und ihren Untergliederungen. Schützentraditionen und Bräuche können dabei sehr unterschiedlich sein, wie die verschiedenen Beiträge der Landesverbände zeigen, die das gesamte Jahr über zum 75-jährigen Jubiläum der DSB-Wiedergründung veröffentlicht werden. Dieses Mal ist der Niedersächsische Sportschützenverband an der Reihe.

Para Bogen World Series Nove Mesto: Bronze und Platz vier für Kliem & Co

Bei der Para World Series im tschechischen Nove Mesto (30. Juni bis 4. Juli) konnten die deutschen Bogenschützinnen mit starken Leistungen und Platzierungen überzeugen: Flora Kliem & Jule Lammers gewannen im Teamwettbewerb die Bronzemedaille, Kliem wurde im Einzel starke Vierte.

„Deutschland kann auf seinen Nachwuchs bauen, wenn man ihn fördert“

Am vergangenen Sonntag hatte der Deutsche Handballbund (DHB) wieder einmal Grund zu großer Freude. 351 Tage nach dem Gold-Coup von Podgorica haben Deutschlands Handball-Juniorinnen ein historisches Double geschafft. Die U-19-Europameisterinnen von 2025 gewannen in Jinzhong (China) das Finale der U-20-WM mit 33:26 (15:14) gegen Dänemark. Erst zum dritten Mal ist einer Mannschaft in dieser weiblichen Altersklasse der Doppelerfolg gelungen, für Deutschland ist es sogar ein Novum. „Wir haben diesen WM-Titel als Team gewonnen, aus dem alle 16 Spielerinnen wichtig sein können. Jede hat einen überragenden Anteil an dieser Goldmedaille“, analysierte Trainer Christopher Nordmeyer.

In der Heimat freuten sich viele mit dem Team, aus dem die zur neuen Saison von der HSB Blomberg-Lippe zum Bundesligakonkurrenten Buxtehuder SV wechselnde Ruslana Litvinov zur wertvollsten Spielerin der WM gekürt wurde. „Dieses Doppel-Gold ist historisch, dazu gratuliere ich der ganzen Mannschaft mit dem Trainerteam um Christopher Nordmeyer herzlich. Es beeindruckt mich, wie diese Mannschaft mit dem Start der Europameisterschaft 2025 ihren Weg konsequent gegangen ist und mit ihrem Auftreten auf und abseits der Platte begeistert hat“, gratulierte Ingo Meckes, Vorstand Sport des DHB. Frauen-Bundestrainer Markus Gaugisch zeigte sich genauso begeistert: „Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft und das Trainerteam. Diese Mannschaft ist vollkommen verdient Weltmeister geworden mit einer überragenden Leistung während des gesamten Turniers. Sie haben eine unfassbar gute und bewegliche Deckung gespielt. Gegen jedes System haben sie eine Antwort gefunden. Und vorne haben sie auch total cool gespielt. Herausragend!“

Auch Erik Wudtke freute sich riesig über die Erfolge der vergangenen Wochen. „Nachdem unsere Beachhandball-Männer am vorvergangenen Wochenende den WM-Titel gewonnen hatten, haben nun die U-20-Juniorinnen und auch die weibliche U16, die die European Open in Göteborg gewonnen haben, nachgezogen. Dazu gratuliere ich den Teams und insbesondere meinen Trainerkollegen ganz herzlich. Wenn jetzt der männliche Nachwuchs nachziehen kann, könnte das ein heißer Handballsommer für den DHB werden“, sagte der 53-Jährige, der als U18/U19-Bundestrainer und Co-Trainer der A-Nationalmannschaft der Männer seinen sommerlichen Saisonhöhepunkt noch vor sich hat. Mit dem DOSB sprach der in Aachen geborene Wahl-Hamburger über die Ausbildung von Talenten und die Bedeutung der Nachwuchsarbeit für den DHB. 

Startschuss für die Team D Awards Mailand Cortina 2026

Mit den Team D Awards werden Athlet*innen ausgezeichnet, die die Menschen mit einzigartigen Momenten und persönlichen Geschichten bei den Olympischen und Paralympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026 bewegt, emotional berührt oder beeindruckt haben. Dabei werden sowohl sportliche Leistungen berücksichtigt als auch das Auftreten der Athlet*innen abseits des Wettkampfes.

Ab sofort können Fans und Mitglieder von Team D und Team D Paralympics noch bis zum 15. Juli in einer öffentlichen Wahl auf den Websites der Teams abstimmen. Die Auszeichnung der Preisträger*innen erfolgt am 24. Juli im Rahmen eines Team D Abends in Hannover.

Die zur Wahl stehenden Athlet*innen zeichnen sich durch mehr aus als reine sportliche Erfolge: Sie haben Momente geschaffen, die für immer bleiben, die Werte von Team D auf vorbildliche Weise vertreten und die Menschen mit ihrer Haltung inspiriert.

DOSB-Vorstand Leistungssport und Chef de Mission des Team D, Olaf Tabor: „Der Team D Award ist eine besondere Auszeichnung für besondere Menschen. Unsere Athletinnen und Athleten haben in Mailand Cortina nicht nur mit ihren Leistungen begeistert, sondern mit ihrer Persönlichkeit, ihrem Teamgeist und ihrer Haltung Millionen Menschen berührt. Genau diese Geschichten wollen wir mit dem Award sichtbar machen. Umso schöner ist es, dass die Fans selbst mitentscheiden können, welche Momente sie am meisten bewegt haben, denn ihre Unterstützung macht den Sport und das Team D so besonders.“