Hauberg 2, 70771 Leinfelden-Echterdingen

Deutsche SchützenZeitung: Bundesligastart und Auflage-Festival

Zwei prägende Ereignisse stehen im Mittelpunkt der November-Ausgabe der Deutschen SchützenZeitung: Die Auflagemeisterschaften in Hannover – über Teil zwei in Dortmund berichten wir in der Dezember-Ausgabe – und der Start der Bundesligasaison Luftgewehr und Luftpistole.

Bundesliga Luftpistole: Drei Gastgeber unter Siegzwang

Am kommenden Wochenende wird die erste Hälfte der Vorrunde in der Bundesliga Luftpistole absolviert sein. Für drei der vier Gastgeber geht es dabei um viel, denn sie benötigen dringend Punkte im Tabellenkeller. Erfreulich: Sowohl die FSG Kempten im Süden als auch der SV Lindwedel im Norden streamen die Wettkämpfe live auf Sporteurope.TV

DM Blasrohr Einbeck: Über 700 Sportler bei der Premiere dabei

Die letzte Deutsche Meisterschaft des Jahres 2025 ist zugleich eine Premiere: Erstmals finden im Blasrohrschießen offizielle nationale Titelkämpfe statt, und in Einbeck kommen vom 31. Oktober bis 2. November 733 Sportlerinnen und Sportler dieser noch recht jungen Disziplin zusammen.

GEMA und DOSB verlängern Pauschalvertrag

Der neue Pauschalvertrag wurde für die Zeit vom 01.01.2026 bis zum 31.12.2029 geschlossen und gilt für die Landessportbünde des DOSB und deren Mitglieder. Damit profitieren rund 86.000 Sportvereine in den nächsten vier Jahren von der Vereinbarung, die eine einfache, unbürokratische und rechtssichere Nutzung von Musik im Trainings- und Veranstaltungsalltag, von der musikalischen Untermalung bei Sportfesten, Vereinsfeiern und Trainingsangeboten bis hin zu Fitness- und Tanzkursen, regelt. Der Pauschalvertrag sichert zugleich, dass Komponist*innen, Textautor*innen und Musikverleger*innen für den Einsatz ihrer Werke fair und zügig vergütet werden. Die anfallenden Kosten des Vertrags werden vom DOSB auf die Landessportbünde umgelegt.

Faszination Bogen: Bundesliga und internationale Erlebnisse

Wenn die Blätter fallen, beginnt jedes Jahr die Zeit der Bundesliga. Auch die „Faszination Bogen“ nimmt sich in ihrer letzten Ausgabe dieses Jahres der bevorstehenden Saison an. Neben einer Vorschau mit vielen Stimmen und Einschätzungen finden Sie alle Steckbriefe der Mannschaften sowie die Terminpläne mit den Austragungsorten, so dass Sie einfach den Weg in die Hallen finden können. Die "FaBo" erscheint wie immer digital und ist nach einmaliger Anmeldung KOSTENLOS.

3. Deutscher Sportstättentag: Es braucht massive Investitionen und Modellprojekte

Der heutige 3. Deutsche Sportstättentag, der vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem Deutschen Städtetag (DST), dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB), der IAKS Deutschland und dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) organisiert wurde, holte über 220 Teilnehmende aus Sportorganisationen, Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Zentrale Themen waren in diesem Jahr gemeinwohlorientierte, gesunde und klimaangepasste Sport- und Bewegungsräume.  

Hierzu macht Frau Sabine Poschmann, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen die Beteiligung des Bundes deutlich: „Vom Sportanfänger bis zur Spitzensportlerin braucht es die passende Infrastruktur. Deshalb unterstützen wir die Kommunen mit der ‘Sportmilliarde’ bei der Sanierung von Sporthallen, Fußballplätzen oder Schwimmbädern. Das sorgt zusammen mit der Städtebauförderung und den 100 Milliarden Euro, die die Länder aus dem Sondervermögen erhalten, für gute Sportanlagen in unserem Land. Damit fördern wir die Gesundheit und den Zusammenhalt direkt vor Ort!” 

Bildung: Freddy Siebert neuer Diplom-Trainer

Freddy Siebert, Nachwuchs-Bundestrainer Bogen des Deutschen Schützenbundes, darf sich ab sofort Diplom-Trainer nennen. Der 31-Jährige erhielt nach seinem dreijährigen Studium und Bestehen der diversen Prüfungen im Rahmen einer Feierstunde im Deutschen Sport & Olympiamuseum in Köln seine Urkunde.

Schießsport-WM Kairo: 31 DSB-Schützen beim Jahres-Höhepunkt dabei

Exakt 31 DSB-Sportler, 16 Männer und 15 Frauen, werden an der Schießsport-Weltmeisterschaft in Kairo/EGY (7. bis 17. November) teilnehmen. Mit Sportpistolen-Schützin Doreen Vennekamp (Steinbach-Hallenberg) steht eine Titelverteidigerin im Aufgebot.

Deutschland bei den Olympischen Winterspielen: Rekorde, Mythen und Medaillen-Fakten

In 100 Tagen, am 6. Februar 2026, werden die Olympischen Winterspiele Mailand Cortina im Giuseppe Meazza-Stadion in Mailand offiziell eröffnet.

Zudem steht der Start der Wintersportsaison 2025/26 in vielen Sportarten kurz bevor und damit auch die Qualifikationsmöglichkeiten für die Winterspiele.

Höchste Zeit, euer Olympisches Wintersport-Fachwissen aufzupolieren, damit ihr vor dem Fernseher mit knallharten Zahlen, Daten und Fakten glänzen könnt.

DM Auflage Dortmund: Tolle Leistungen in toller Atmosphäre

Die Deutsche Meisterschaft Luftgewehr Auflage in Dortmund war wieder einmal ein Fest! Die besten Seniorinnen und Senioren der Altersklassen I bis VI zelebrierten ihren Sport und sich und zeigten einmal mehr, dass der Schießsport ein Sport ohne (Alters-)Grenzen ist.

„Aus meiner Sicht braucht es keine Wunder mehr“

DOSB: Olaf, als wir ein Jahr vor den Spielen Anfang Februar zuletzt über deine Einschätzungen als Chef de Mission sprachen, gab es im Hinblick auf die Spiele in Italien viele offene Baustellen. Was hat sich jetzt, 100 Tage vor dem Start, signifikant verändert?

Olaf Tabor: In zwei Bereichen sind wir entscheidend weitergekommen. Zum einen können wir mittlerweile die Größe unseres Teams gut taxieren. Auch wenn die Qualifikationen jetzt erst richtig anlaufen und die namentliche Nominierung deshalb natürlich nicht abgeschlossen ist, werden wir rund 185 Athlet*innen für die Wettkämpfe nominieren. Das gibt uns Planungssicherheit für die Verteilung der Mannschaftsteile und alle weiteren nötigen organisatorischen Themen. Zum anderen können wir konstatieren, dass die italienischen Organisatoren ein kleines Wunder vollbracht haben, mit dem außer ihnen kaum jemand in der Form gerechnet hat: Die Tatsache, dass der Eiskanal in Cortina nicht nur steht, sondern all jenen, die ihn zu Testzwecken schon ausprobieren durften, ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, ist großartig. Es ist eine schöne, fahrerisch durchaus anspruchsvolle Strecke geworden, deshalb blicken wir alle erleichtert und zuversichtlich auf die weiteren Tests, die dort noch anberaumt sind.

Wie viele dieser kleinen Wunder werden noch notwendig sein, um alle Baustellen bis zum Start der Wettkämpfe zu schließen?

Aus meiner Sicht braucht es keine Wunder mehr, nur ein konsequentes Abarbeiten der Aufgaben. Berichte über einen nicht optimalen Baufortschritt gibt es doch vor fast allen Olympischen Spielen, aber im Rahmen dessen, was ich von außen beurteilen kann, haben wir keinen Anlass zu besonderer Besorgnis.

Das sehen in Italien einige anders, Berichte über Klagen von Anwohnern in Cortina wegen durch die Baustellen ausgelösten Erdrutschen haben zuletzt aufgeschreckt.

Natürlich muss man diese Themen ernst nehmen. Ohne die mir fehlenden fachlichen Kenntnisse kann ich den genauen Umfang der Probleme allerdings nicht einschätzen. Aber was ich sagen kann: Die Fachleute an den Baustellen kennen diese Probleme. Zudem sind alle Wettkampforte erfahrene Ausrichter. Sie werden Lösungen finden, um die Wettbewerbe sicher durchzuführen.

Wie schätzt du die Gefahr ein, dass es, wie zuletzt bei der Vuelta in Spanien, zu so starken politischen Protesten kommen wird, dass die Spiele davon massiv beeinträchtigt werden könnten?

Ich möchte meiner großen Hoffnung Ausdruck verleihen, dass angesichts des Waffenstillstands in Gaza die Chance groß ist, dass der Konflikt eingedämmt werden kann. Das wäre für uns alle, in erster Linie aber natürlich für die direkt Betroffenen wünschenswert. Leider ist die Situation in der Ukraine unverändert. Unabhängig von den jüngsten Entwicklungen muss man aber bei Sportgroßveranstaltungen grundsätzlich einkalkulieren, dass solche Proteste zumindest möglich sind und die Spiele für politische Zwecke missbraucht werden können. Die Wahrscheinlichkeit, dass das in den Bergdörfern passiert, wo Proteste schwieriger zu organisieren wären, ist in jedem Fall geringer als in einer Großstadt wie Mailand. Die Organisatoren sind sich dieser Herausforderung aber bewusst.

Die wichtigsten Problemfelder aus Sicht des deutschen Teams und der Fans sind die Transport- und die Unterbringungssituation. Schauen wir zunächst auf die Verkehrslogistik. Wie wird der Transport zu und von den Wettkampfstätten, aber auch zwischen den Standorten geregelt?

Am jeweiligen Standort wird der Transport der Athlet*innen durch spezielle Shuttles zum Training und zu den Wettkämpfen gewährleistet. Das ist eine bewährte Praxis und wird gut funktionieren. Schwieriger ist es mit dem Transfer zwischen den Standorten. Auch dort soll es Busse geben, aber die Entfernungen sind sehr groß. Die Organisatoren setzen deshalb bei den ganz langen Wegen auf den Schienenverkehr insbesondere von und nach Mailand. Wenn es Probleme geben sollte, werden wir spontan reagieren und mit unseren eigenen Fahrzeugen einspringen müssen - so gut das eben geht. Wir haben da ein gutes Puzzle gelegt, um die Teilmannschaften bestmöglich zu unterstützen. Schwieriger wird es für die Fans. Insbesondere in den Bergdörfern wird die Verkehrslage angespannt sein, die Anreise mit dem Privatwagen dürfte mit Hindernissen verbunden sein. Und wenn wir eine extreme Wetterlage bekommen, wird es für alle sehr schwierig werden. Dann wird die Herausforderung noch deutlich größer, als sie es schon ist.

Wie sieht es mit den Hotelkapazitäten aus? Ist die deutsche Delegation versorgt?

Da haben wir zum Glück mittlerweile Klarheit. Die benötigten Unterkünfte stehen in allen sechs Clustern in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Die Preise für Unterkünfte sind, insbesondere in den Bergen, extrem, außerdem sind die Zimmerkontingente sehr knapp. Gibt es für Fans Anlass zur Hoffnung, dass sich daran in den Wochen vor den Spielen etwas ändert, so wie es in Paris der Fall war?

In den Schnee-Clustern ist die Angebotslage derart begrenzt, dass ich mir einen Preisverfall vor den Spielen nicht vorstellen kann. In Mailand könnte das etwas anders aussehen, da kann durchaus ein Nivellierungseffekt eintreten, wenn die Anbieter merken, dass sie ihre Kontingente zum geforderten Preis nicht loswerden.

Die Kosten sind immer ein wichtiges Thema. Ist die Finanzierung der Entsendung unseres Teams gesichert?

Ja. Wir hatten frühzeitig mit dem Bundesinnenministerium und dem Bundeskanzleramt abgestimmt, dass im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung die Finanzierung der für die Spiele notwendigen Maßnahmen nicht beeinträchtigt würde und in sehr umfangreicher Weise sichergestellt wäre. Nun, da es einen verabschiedeten Haushalt gibt, ist alles auf dem Weg.

München stimmt für Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele

Die Bürger*innen der Landeshauptstadt Bayern haben entschieden: Mit 66,4 % hat sich die Mehrheit beim Bürgerentscheid für eine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele ausgesprochen. Das entspricht 305.201 Ja-Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 42 Prozent - so hoch wie bei keinem anderen Referendum in München zuvor. Das ist zum einen Ausdruck eines hohen demokratischen Verständnisses der Wähler*innen und zum anderen von einem gestiegenen Interesse der Menschen an den Spielen.

Ein starkes Signal für Sportdeutschland und die olympische Bewegung in Deutschland

Im Verbund mit dem Bayerischen Landessportverband (BLSV) und der Landeshauptstadt München ist es in den vergangenen Wochen vor dem Referendum gelungen, die Befürworter*innen zur Stimmabgabe per Briefwahl und an der Urne zu bewegen. „Im Namen von Sportdeutschland gratuliere ich der Stadt München, dem Freistaat Bayern sowie dem Bayerischen Landes-Sportverband und seinem Präsidenten Jörg Ammon zu diesem Wahlerfolg. Es war beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement und welcher Überzeugungskraft alle Beteiligten in den vergangenen Monaten daran gearbeitet haben, die Menschen in der bayerischen Landeshauptstadt vom gesamtgesellschaftlichen Mehrwert der Olympischen und Paralympischen Spiele zu überzeugen“, sagt DOSB-Präsident Thomas Weikert.

Es ist das erste positive Referendum für Olympische Spiele im Sommer in Deutschland, das ein starkes Zeichen für die gestiegene gesellschaftliche Bedeutung und Anerkennung des Sports sowie die olympische Bewegung in Deutschland setzt. Weikert betont, dass die Münchner*innen in herausfordernden Zeiten erkannt haben, „dass Olympische und Paralympische Spiele ein Katalysator für viele längst geplante Projekte in ihrer Stadt sein können“. Das Ergebnis sei ein Ansporn, die Bewerbung auf Bundesebene weiter entschlossen voranzutreiben. 

 

Bundesliga Luftgewehr: Top-Teams mit überragenden Ergebnissen

1990, 1992, 1993 und 1994! Das sind keine Jahreszahlen aus dem vorherigen Jahrtausend, sondern die überragenden Mannschaftsergebnisse von vier ungeschlagenen Top-Teams der Bundesliga Luftgewehr am zweiten Vorrunden-Wochenende. Erreicht wurden diese herausragenden Ergebnisse u.a. mit 15 (!) perfekten 400-er Serien, sechs Teams jubelten am Wochenende doppelt.

Der harte Kampf um den großen Traum

Die Frage nach dem Warum hat sie sich gar nicht erst gestellt. „Ich bin ein positiv denkender Mensch und würde mich als mental starke Person einschätzen. Natürlich ist es grundsätzlich blöd, dass es passiert ist, aber ich habe es akzeptiert und die Herausforderung angenommen. Es ist eine Planänderung, die nehmen wir jetzt eben mit“, sagt Ramona Hofmeister, und wie sie es sagt, klingt es weder besonders trotzig noch betont lässig, als müsse sie sich selbst erst davon überzeugen. Es klingt genauso, wie es gemeint ist: Als Beschreibung einer Situation, die sie sich nicht ausgesucht hat, aber unter Kontrolle behalten kann. Und das ist bemerkenswert, schließlich droht gerade der Verlust des Ziels, auf das sie in den vergangenen Jahren hingearbeitet hat.

Es war Freitag, der 19. September, als Deutschlands beste Race-Snowboarderin im Training in Zermatt (Schweiz) stürzte. Ein Sturz sei das gewesen, wie er jedem Snowboarder hunderte Male passiere, analysierte Bundestrainer Paul Marks hinterher. Ramona Hofmeister erinnert sich daran, dass sie weggerutscht ist. „Das Board hat sich gelöst, dann habe ich von unten einen Schlag bekommen, der mir den gesamten rechten Knöchel zusammengestaucht hat.“ Auf der Abfahrt in der Gondel untersuchte eine Physiotherapeutin den Fuß, „da hatten wir noch Hoffnung, dass es nur eine Bänderverletzung ist.“ Noch am selben Tag wurde die 29-Jährige in ihre Heimat Bad Reichenhall transportiert, das Warten am Wochenende war eine Qual, dann gab am Montag die MRT-Untersuchung Aufschluss: Fraktur des Sprunggelenks, nicht konservativ zu behandeln, eine Operation war notwendig.

Seit Anfang Oktober ist sie in der Reha bei Marcus Hirschbiel

„Natürlich war das im ersten Moment ein Schock für das gesamte Team“, sagt Andreas Scheid, Sportdirektor beim Dachverband Snowboard Germany, „die Ramona ist sicherlich eine unserer größten Medaillenhoffnungen.“ Nun allerdings ist völlig unklar, ob die Titelkandidatin vom WSV Bischofswiesen in circa 100 Tagen, wenn am 6. Februar 2026 die Olympischen Spiele in Italien eröffnet werden, im Teamhotel in Livigno dabei sein kann. Andreas Scheid nutzt allerdings vollkommen bewusst die Gegenwartsform - und ist damit im Einklang mit seinem Präsidenten. „Wenn es eine schafft, von so einer Verletzung rechtzeitig zurückzukommen, dann ist es die Ramona“, sagt er.

Ramona Hofmeister freut sich über derlei Wertschätzung. Dass sie kämpfen kann, hat sie schon oft bewiesen. Die vielen Genesungswünsche aus dem Team, die regelmäßigen Krankenbesuche, die Unterstützung aus dem Verband beim schnellen Rücktransport und in der Rehabilitation, die sie in Schönau am Königssee bei ihrem Athletiktrainer Marcus Hirschbiel Anfang Oktober gestartet hat: All das unterstreicht den Wert, den die Athlet*innensprecherin für die gesamte Snowboard-Germany-Mannschaft besitzt. Auch die liebevolle Umsorgung durch ihren Freund, ihre Eltern und Geschwister, die zum Beispiel den Fahrdienst übernehmen, weil sie nicht Autofahren darf, weiß sie zutiefst zu schätzen. Unangenehm ist ihr das alles dennoch. „Ich mag es gar nicht, anderen zur Last zu fallen. Ich gebe lieber, als dass ich nehme“, sagt sie.

Das Bewusstsein dafür, nun jedoch mal nicht alles geben zu können, sondern Hilfe annehmen zu müssen, hat die Polizeibeamtin, die 2018 ihre Ausbildung zur Polizeimeisterin abgeschlossen hatte und seit Februar dieses Jahres Hauptmeisterin ist, mittlerweile aber entwickelt. „Ich habe mir bewusst keine Prognose von den Ärzten geben lassen. Ich bin ein ungeduldiger Mensch und möchte mich nicht unnötig stressen, wenn die Heilung länger dauern sollte als angenommen“, sagt sie. Den Fuß werde sie länger brauchen als nur bis zum Ende ihrer aktiven Karriere, „also werde ich alles dafür tun, dass er wieder vollständig gesund wird, bevor ich ein unkalkulierbares Risiko eingehe. Ich höre in mich hinein, wie er auf Belastungen reagiert, und dann werden wir sehen, ob es reicht.“

DSJ: JuBaLi Ausbilder-Lehrgang 2026 von Dezember bis März

Die Deutsche SchützenJugend bietet Anfang 2026 wieder den beliebten Präsenz-Lehrgang zur Ausbildung von JuBaLi-Ausbildern an. Ziel des Lehrgangs ist es, die Teilnehmenden dazu zu befähigen, künftig eigenständig Schulungen nach der DSB-Lehrgangskonzeption „Jugendbasislizenz“ durchzuführen. Zwei verpflichtende Online-Workshops ergänzen die Ausbildung, der erste ist bereits im Dezember 2025.

Bundesliga Luftgewehr: Gastgeber wollen mindestens einen Sieg

Die vier Gastgeber des zweiten Vorrunden-Wochenendes in der Bundesliga Luftgewehr haben zwei Dinge gemeinsam: Der SV Wieckenberg, die Braunschweiger SG 1545, die FSG Kempten und Gmütlichkeit Luckenpaint starteten mit Sieg und Niederlage, alle wollen beim Heimwettkampf mindestens einen weiteren Sieg hinzufügen. Die Begegnungen aus Kempten werden live auf Sporteurope.TV übertragen.

DM Auflage Dortmund: Über 1.600 Luftgewehr-Schützen kämpfen um insgesamt 14 Titel

Die Deutsche Meisterschaft Luftgewehr Auflage ist mittlerweile ein echter Höhepunkt im DSB-Kalender: Mehr als 1.600 Seniorinnen und Senioren greifen am 25./26. Oktober in Dortmund zu ihrem Sportgerät, um die Titelträger in den verschiedenen Klassen zu ermitteln und zu küren.

Olympia in Deutschland: Der DSB ist dafür

Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland? Der Deutsche Schützenbund ist dafür und unterstützt die Kampagne des Deutschen Olympischen Sportbundes „Dafür sein ist alles.“ Mit Berlin, Hamburg, München und Rhein-Ruhr gibt es vier Bewerber, und am Sonntag, 26. Oktober, sind als erstes die Bürger Münchens aufgefordert, ihr Votum abzugeben.

Partner: 40 Jahre RWS Testschießstand – Wo Gold beginnt

Seit vier Jahrzehnten steht der RWS Testschießstand für Präzision, Leidenschaft und Vertrauen – und ist heute mehr denn je ein zentraler Bestandteil sportlicher Spitzenleistungen. Was 1985 als technisches Kompetenzzentrum für sportliche RWS Produkte begann, ist längst zu einer festen Größe im internationalen Schießsport geworden. Athleten aus aller Welt kommen nach Fürth, um ihre idealen RWS Munitionslose zu finden.

Weltmeisterschaft Long Range Raton: Sechs Medaillen für DSB-Schützen

Mit insgesamt sechs Medaillen kehrten die deutschen Schützen von der Longe Range-Weltmeisterschaft Vorderlader im US-amerikanischen Raton (12. bis 18. Oktober) zurück: Es war das bisher beste Abschneiden eines deutschen Teams in der WM-Historie.

DSB-Podcast: Neue Episode mit Detlef Glenz

Ganz im Zeichen der Olympischen Spiele steht die neue Episode des DSB-Podcasts „Volltreffer“. Und das nicht zufällig, denn am 26. Oktober stimmen die Münchnerinnen und Münchner darüber ab, ob ihre Stadt in eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele einsteigen soll. Wir sprachen über Olympia in Deutschland mit Schnellfeuerpistolen-Bundestrainer Detlef Glenz.

DSB: Gremien Sportschießen tagten in Wiesbaden

Ein beratungsintensives Wochenende in Wiesbaden hat die Sportfamilie des Deutschen Schützenbundes maßgeblich vorangebracht. Von Freitag bis Sonntag tagten nacheinander die Technische Kommission Sportschießen, der Bundesausschuss Sportschießen sowie die Bundes- und Landesreferenten für Flinte, Vorderlader, Laufende Scheibe und Sommerbiathlon/Target Sprint. Damit bündelte der DSB seine wesentlichen Arbeitsgremien im Sportschießen in einem kompakten Format – mit klaren Ergebnissen und einem starken Blick nach vorn.

Vereint für die Olympiabewerbung

Eine Woche vor dem Bürgerentscheid am 26. Oktober in der bayerischen Landeshauptstadt haben Münchens Sportvereine von der Breite bis in die Spitze ihre Unterstützung signalisiert und gezeigt, dass der organisierte Sport hinter der Olympiabewerbung steht.

Beim gemeinsamen Aktionswochenende, initiiert vom Bayerischen Landessportverband (BLSV) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und unterstützt durch die Landeshauptstadt München, war in vielen Vereinen die Botschaft „Vereint für München“ sichtbar.

Sowohl Breitensport-, also auch Amateur- und Profivereine beteiligen sich bis einschließlich Dienstag (21. Oktober) am Aktionsspieltag und zeigen bei ihren Spielen, Turnieren und Wettkämpfen ihre Unterstützung für die Bewerbung. Die Bandbreite reicht vom Handball, über Fußball, Judo, Turnen, Volleyball, Basketball bis hin zu Wintersportarten wie Eishockey und Biathlon.

European Cup Bogenlaufen Montigny Lès Cormeilles: Bogenlaufen in der Stadt der Liebe

Vorletztes Wochenende war es mal wieder so weit. Vom 10. bis 12. Oktober fand der diesjährige European Cup im Bogenlaufen in der Nähe von Paris in Montigny Lès Cormeilles statt. Das deutsche Team war mit acht Athleten vor Ort und reiste mit sieben Medaillen zurück.

Bundesliga Luftpistole: Weil setzt sich in Final-Neuauflage wieder durch

Ein ungeschlagenes Trio im Norden und eine packende Tabellensituation im Süden! Das ist das Resultat nach den Wettkämpfen drei und vier in der Bundesliga Luftpistole. Dabei konnte der ESV Weil am Rhein die Neuauflage des diesjährigen Bundesligafinals gegen den SV Kelheim-Gmünd erneut gewinnen.